Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Kontrollwoche gegen Aggressionen im Straßenverkehr

Lübeck: Archiv - 13.09.2020, 14.57 Uhr: In der Verkehrssicherheitsarbeit legt die Landespolizei Schleswig-Holstein in der Woche vom 14. bis 20. September 2020 einen besonderen Schwerpunkt auf die Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und die Bekämpfung von Aggressionsdelikten im Straßenverkehr.

Weiterhin stehen die verbotene Nutzung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten durch Fahrzeugführer, sowie Verstöße gegen die Gurtpflicht im Focus. Eine Woche lang wird im ganzen Land verstärkt kontrolliert. Die Aktion ist europaweit abgestimmt.

"Unser Ziel ist, möglichst flächendeckend besondere Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Pflegeheime sowie Unfallhäufungsstellen und Deliktsbrennpunkte einzubeziehen. Wir werden an Streckenabschnitten kontrollieren, die aufgrund der örtlichen Verhältnisse besondere Gefahrenstellen sind", erklärt Uwe Thöming, der im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein zuständig für die Verkehrssicherheitsarbeit ist. "Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den Hauptunfallursachen. Die Höhe der Geschwindigkeit entscheidet oftmals über die Schwere der Unfallfolgen. Wir wollen daher sensibilisieren und das Geschwindigkeitsniveau dauerhaft senken", so Thöming weiter.

Die Landespolizei kontrolliert regelmäßig das ganze Jahr über, ergänzt diese Kontrollen jedoch mehrmals im Jahr mit europaweit abgestimmten Schwerpunktwochen, zum Beispiel zu Alkohol und Drogen, Schwerlastverkehr, Gurtpflicht und Ablenkung sowie Geschwindigkeit. Die Polizeidirektionen in der Fläche werden dazu nach Verfügbarkeit ihre Kontrolltätigkeiten verstärken.

Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins insgesamt 100 Menschen, etwa 15.800 sind verletzt worden. Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt daher zur Senkung der Unfallzahlen und Reduzierung der Unfallfolgen auf fortlaufende Überwachungs- und Aufklärungsarbeit, um Risiken und Folgen des Fehlverhaltens im Straßenverkehr deutlich zu machen und repressiv gegen Verstöße vorzugehen.

Autofahrer müssen in der kommenden Woche mit verstärkten Polizeikontrollen rechnen. Foto: Archiv

Autofahrer müssen in der kommenden Woche mit verstärkten Polizeikontrollen rechnen. Foto: Archiv


Text-Nummer: 140426   Autor: LPA   vom 13.09.2020 um 14.57 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.