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Forum für Migranten: Für die Demokratie einsetzen

Lübeck: Am 15. September ist der ‚Internationale Tag der Demokratie‘. Im Jahr 2007 bestimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 15. September als Internationalen Tag der Demokratie. Das Forum für Migranten nimmt den Tag zum Anlass, auf die Bedeutung der Demokratie hinzuweisen.

Typische Merkmale der Demokratie sind unter andrem das Mehrheitsprinzip, die Respektierung einer politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit sowie Schutz der Grundrechte und Achtung der Menschenrechte.

"Dank der Demokratie genießen wir ein Ausmaß an Freiheit und Gerechtigkeit, welches uns bisher kein anderes Staatssystem bieten konnte. Umso wichtiger ist es, sich an diesem Tag ins Gedächtnis zu rufen, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist. Deutschland musste im letzten Jahrhundert zwei Diktaturen überstehen - die Aufarbeitung dieser Vergangenheit dauert bis heute an", so das Forum.

„Für Menschen auf der ganzen Welt ist ein Leben in einem Land mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung ein Traum. Wir leben diesen Traum tagtäglich! Das dürfen wir nie vergessen!", sagt Parva Soudikani, erste stellvertretende Vorstandsvorsitze des Forums für Migranten. "Ein Blick über Grenzen hinweg zeigt, dass es noch viele Diktaturen und autokratische Regime auf der Welt gibt, in denen keine freie Meinungsäußerung möglich ist, es keine freien Wahlen gibt, Bürger systematisch unterdrückt werden und Menschenrechte missachtet werden.

"Demokratie ist ein politisches System, bei dem das Volk eine wesentliche, bestimmende Funktion einnimmt. Demokratie muss lebendig bleiben und auch verteidigt werden. Wir müssen uns für unsere Demokratie einsetzen. Das gilt für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, das gilt für die Zivilgesellschaft als auch für die Organe des Staates, wie die Polizei und den Verfassungsschutz“, so Spyridon Aslanidis, Vorstandsvorsitzender des Forums. "Gerade die Geschichten von Geflüchteten, die das Forum als Interessenvertretung erreichen, sowie deren Dankbarkeit für ein sicheres, gerechtes Leben, dienen als regelmäßige Erinnerung daran."

"Wir, rund 54.000 Menschen mit Migrationshintergrund aus 164 Ländern in Lübeck, schätzen die Demokratie in Deutschland - wir wissen, was wir haben. Das Grundgesetz ist die Basis für ein friedliches und respektvolles Miteinander", so Aslanidis.

Der Vorstand des Forums. Foto: Forum/Archiv

Der Vorstand des Forums. Foto: Forum/Archiv


Text-Nummer: 140482   Autor: Forum/red.   vom 15.09.2020 um 17.08 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Tarek Oecler

schrieb am 15.09.2020 um 20.36 Uhr:
"Typische Merkmale der Demokratie sind unter andrem das Mehrheitsprinzip, die Respektierung einer politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit sowie Schutz der Grundrechte und Achtung der Menschenrechte."

Das stimmt! Auch das Asylrecht ist Recht. Und die AFD ist in der Oppostion in Deutschland und prangert oft die ungesetzliche Schleusung von Migranten, die aus wirtschaftlichen Gründen in die EU wollen und tausende Euro am Schleuser zahlen müssen an.

(...)

Karl Müller

schrieb am 16.09.2020 um 10.46 Uhr:
das Asylrecht ist in Artikel 16a des Grundgesetzes allumfassend geregelt.
Frau Merkel, die Gott-Kanzlerin, interessiert dies aber ebensowenig wie das Dublin-Abkommen und die Schengen-Verträge.
Es ist schon seltsam seit Herbst 2015 zu beobachten dass überwiegend junge, gesunde (und gewaltbereite) Männer diese angeblichen "Flüchtlinge" darstellen.
Ich kenne dies noch anders.
Alte, Frauen und Kinder. Wie sie z. B. 1945 über die Kurische Nehrung vor den herannahenden Russen geflohen sind.
Nicht aber Brandstifter, die sich ein Ticket nach Deutschland erzwingen wollen.
Genung ist genug!

Tarek Oecler

schrieb am 17.09.2020 um 12.03 Uhr:
"Ein Blick über Grenzen hinweg zeigt, dass es noch viele Diktaturen und autokratische Regime auf der Welt gibt, in denen keine freie Meinungsäußerung möglich ist, es keine freien Wahlen gibt, Bürger systematisch unterdrückt werden und Menschenrechte missachtet werden."

Und genau diese Menschen, die möglicherweise auch diese "Werte" mit ihrer religiös extremen , traditionellen und patriarchaischen Erziehung teilen, werden hierher geholt. Denn zum großen Teil sind es muslimische Länder.
Mit fehlenden Frauenrechten, Todesstrafe und politisch/religiösem unumstößlichem Gottesstaat. Und zum großen Teil "junge Männer" die diese patriarchaischen Werte hier ausleben und die unsere "Demokratie" und Toleranz als Schwäche auslegen!