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Hochwasser spülte Robbe an den Strand

Lübeck - Travemünde: Archiv - 17.09.2020, 15.34 Uhr: Offenbar mit dem Hochwasser am Donnerstagmorgen wurde eine geschwächte Robbe an den Priwallstrand gespült. Das Tier versteckte sich im Seetang. Am Mittag entdeckten Spaziergänger die offenbar stark geschwächte Robbe und alarmierten gegen 13.20 Uhr Polizei und Feuerwehr. Bis zum Abend wurde das Vorgehen diskutiert, dann verschwand das Tier wieder.

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Die Wache 3 der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Priwall rückten aus. Sie untersuchten das Tier. Äußere Verletzungen waren nicht zu erkennen. Bei den vielen Menschen in der Nähe hätte sie normalerweise ins Meer flüchten müssen, was sie aber nicht tat. Auch waren ungewöhnliche Husten- und Atemgeräusche zu hören. Augenzeugen mutmaßten, dass das Tier möglicherweise einen Fremdkörper verschluckt haben könnte, berichtet "Travemünde Aktuell".

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Die Berufsfeuerwehr rückte wieder ein, die Freiwillige Feuerwehr bliebt vor Ort, damit die Passanten Abstand von dem Tier halten. Der Wildtier-Schutzbeauftrage aus Ostholstein wurde alarmiert, der gegen 15.18 Uhr eintraf. Auch er untersuchte die Kegelrobbe.

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Am frühen Abend wurde der Entschluss gefasst: Die Kegelrobbe muss erschossen werden, um ihr ein langes Leiden zu ersparen. Offenbar bemerkte das Tier den Stimmungsumschwung und verschwand in der Ostsee. Vielleicht hatte es auch Angst vor einer einlaufenden großen Fähre. Es schwamm jedenfalls - sehr langsam - in die offene See.

Die Robbe ist äußerlich nicht verletzt, aber offenbar stark geschwächt. Fotos: TA (2), Karl Erhard Vögele (2)

Die Robbe ist äußerlich nicht verletzt, aber offenbar stark geschwächt. Fotos: TA (2), Karl Erhard Vögele (2)


Text-Nummer: 140540   Autor: VG   vom 17.09.2020 um 15.34 Uhr

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