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Welt-Kindertag für Christen

Lübeck: Archiv - 19.09.2020, 10.38 Uhr: Am Sonntag ist der Internationale Kindertag der Vereinten Nationen. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann widmet seine Gedanken zum Wochenende den Kindern. Sie seien im Glauben und Lebensstil ein Vorbild für Erwachsene.

Am Sonntag, 20. September, wird der internationale Weltkindertag der UN weltweit gefeiert. Es geht um die Lebensrechte der Kinder auf Gesundheit und Essen und auf Bildung. Jesus hat sich in seinem Leben nicht nur immer wieder den Kindern zugewendet. Kinder sind für ihn sogar in gewisser Weise Vorbilder für uns Erwachsene für unseren Glauben und Lebensstil. Er hat auch uns gesagt: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr das Reich Gottes nicht bekommen.“ (Mt 18, 3 par. Mk, Lk.)

Was ist damit gemeint? Nach drei Jahrzehnten Kindergottesdienst und Kindergarten-Gottesdienst mit vierzig Kindern in fast jeder Woche in St. Stephanus glaube ich, Jesus und die Kinder dabei zu verstehen. Jesus will sicher nicht, dass wir kindlich, naiv oder kindisch werden. Was aber können wir Wichtiges von Kindern lernen?

Die Gefahr der Erwachsenen gerade in unserer technischen Welt ist es ja, dass wir kalte, vernunftbetonte Kopfmenschen werden, welche gleichzeitig gefährdet sind ihre seelische Mitte zu verlieren. Durch die Zerrissenheit der vielen Meinungen, Weltanschauungen und Argumente im Zusammenleben und Beruf und in der Wissenschaft ist die Gefahr groß, dass wir innerlich hin und her gerissen werden. Kinder können nach Jesus Vorbilder sein und das optimale Leben schon jetzt wie in Gottes Reich zum Teil verwirklichen: Sie sind nicht innerlich gespalten. In der Wirrnis des Lebens kann Gott für sie ein Halt sein.

Kinder brauchen und schenken viel Liebe. Sie sagen ihren Eltern, dass sie Mama und Papa liebhaben. Sie schenken ihnen gern mit reinem Herzen ein Lächeln, strecken ihnen ihre Ärmchen entgegen und verteilen einen Schmatz und erwarten keine Gegenleistungen, so wie die Erwachsenen es gewöhnlich tun.

Sie leben in der Gegenwart und können sich ganz auf etwas zentrieren. Auch wenn es ein Käfer oder eine Wasserpfütze ist. Sie sind neugierig und wissbegierig. Selbst wissenschaftliche Genies wie Albert Einstein empfanden sich selbst als große Kinder. Sie haben Hoffnung. Sie versinken nicht in Sorgen. Sie leben nicht aus den Erlebnissen der Vergangenheit, wie viele alte Menschen.

Sie sind ehrlich und offen. Sie sagen was sie denken und sind nicht hinterlistig, wie manche Erwachsene. Sie können auch echt und ehrlich verzeihen. Sie sind nicht eingebildet und hochmütig. Es macht ihnen auch gar nichts aus, um Hilfe zu bitten.

Kinder haben oft tiefsinnige Fragen: Warum gibt es diese Welt? Warum ist nicht nichts? Warum schafft Gott das Böse nicht ab? Wo ist Jesus jetzt? Sie können leichter glauben, dass über dem Himmel ein lieber Vater wohnt. Sie sehen das Wunderbare in der Schöpfung. Eine Pusteblume, deren Saat fliegen kann, eine Schnecke, die aus ihrem Haus kriecht oder ein Stern kann sie entzücken. Alle Wunder der Schöpfung akzeptieren sie leicht.

Das Wichtigste in unserem Leben ist doch, dass wir wie Kinder glauben können: unser Vater im Himmel hat uns unser Leben geschenkt und begleitet uns. Dann brauchen wir nicht so stark mit den Schwierigkeiten unseres Schicksals zu hadern. Gott schickt uns jeden Tag einen geheimen Schicksalsbrief. Falls wir sehr beunruhigt sind, können wir auf den Absender vom Brief schauen. Dann können wir beruhigt sein, weil unser Vater im Himmel uns, seinen Kindern sowas schickt. Wir können es als Geschenk annehmen: am Ende wartet der gütige Vater auf uns, seine KINDER.

Von den guten Wünschen die besten

schickt Ihnen Ihr HL-live.de Pastor und Christenbruder
Heinz Rußmann

Ihre Fragen und Kommentare mailen Sie bitte an heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann widmet seinen Gedanken zum Wochenende dem Weltkindertag.

Heinz Rußmann widmet seinen Gedanken zum Wochenende dem Weltkindertag.


Text-Nummer: 140575   Autor: red.   vom 19.09.2020 um 10.38 Uhr

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