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VfB Lübeck: Unglückliches 0:1 in Unterhaching

Lübeck: Archiv - 26.09.2020, 08.39 Uhr: Mit einer unglücklichen Niederlage im Gepäck trat der VfB Lübeck die lange Heimreise aus Unterhaching an. Im ersten Drittliga-Auswärtsspiel verlor die Mannschaft von Trainer Rolf Landerl denkbar knapp mit 0:1 (0:1) bei der SpVgg Unterhaching.

Immerhin macht die Tatsache Mut, dass die VfB-Elf eine richtig starke Anfangsviertelstunde hinlegte und den Gegner auch in der Schlussphase zeitweise in der eigenen Hälfte einschnürte, sodass ein Unentschieden eigentlich verdient gewesen wäre.

Zu Beginn des Spiels ging die taktische Marschroute des Lübecker Trainerteams voll auf. Immer wieder fand man Räume im gegnerischen Defensivverbund, kombinierte schnell und direkt in die Spitze und erarbeitete sich auch Möglichkeiten. Bei Nico Riebles Kopfball (5.) und Marvin Thiels 18-Meter-Schuss (12.) wäre die Führung für die Lübecker möglich gewesen. Nach gut einer Viertelstunde arbeitete sich Unterhaching dann zunehmend ins Spiel, Lukas Raeder war bei einer starken Fußabwehr gegen Patrick Hasenhüttl erstmals im Brennpunkt (19.). Ärgerlich war dann, dass aus einer Situation ohne unmittelbare Torgefahr ein Elfmeter für die Bayern entstand. Nico Rieble hatte Luca Marseiler zu Fall gebracht. Verteidiger Christoph Greger verwandelte unhaltbar, obwohl Raeder im richtigen Eck war (24.). Anschließend war der VfB-Schlussmann noch mehrfach gefordert, denn seine Vorderleute schienen vom Gegentreffer etwas beeindruckt. In der schwächsten Phase des VfB im Spiel waren ein 16-Meter-Schuss von Alexander Fuchs (30.) und vor allem ein unangenehm abgefälschter Schuss von Moritz Heinrich (38.) echte Herausforderungen für Raeder, die er stark meisterte.

Nach der Pause hatte sich der VfB wieder gefangen, gestaltete das Spiel offener, ohne sich zunächst aber selbst größere Möglichkeiten zu erarbeiten. Glück hatte der VfB, dass Hasenhüttl in guter Position verzog (49.). Stark war es, wie Ryan Malone dem Hachinger Stürmer in bester Schussposition den Ball gerade noch vom Fuß spitzelte (68.). Anschließend schaltete der VfB, bei dem die Angreifer Soufian Benyamina und Martin Röser als Joker ihr Punktspieldebüt feierten, auch offensiv wieder in den höchsten Gang. In einer Schlussphase, in der die Gastgeber phasenweise in den eigenen Strafraum zurückgedrängt wurden, hatte der VfB noch gute Chancen zum Ausgleich. Eine Volleyabnahme von Thorben Deters strich knapp vorbei (83.). Ein Schuss von Mirko Boland verfehlte abgefälscht das Ziel nur knapp (85.). Nach einer Thiel-Flanke köpfte Yannick Deichmann am linken Pfosten vorbei (88.). Und schließlich zielte Boland aus 20 Metern nur wenige Zentimeter zu hoch (90.).

Der VfB unterlag in Unterhaching mit 0:1.

Der VfB unterlag in Unterhaching mit 0:1.


Text-Nummer: 140729   Autor: VfB   vom 26.09.2020 um 08.39 Uhr

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