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Hiller-Ohm: Bund fördert Projekt zur KI-Kompetenz

Lübeck: Archiv - 27.09.2020, 14.39 Uhr: Im Rahmen der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Projekt zum Aufbau und zur Förderung von Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Mehr als zwei Millionen Euro werden vom BMAS für das Projekt der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) in Lübeck bereitgestellt.

Dazu die Lübecker SPD-Bundestagsabgeordnete, Gabriele Hiller-Ohm, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales: "Der digitale Wandel stellt uns alle vor große Herausforderungen. Das gilt insbesondere für die vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die mit den Transformationsprozessen konfrontiert sind. Deshalb freue ich mich sehr, dass das BMAS diesen Wandel begleitet und die Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung neuer Prozesse unterstützt. Denn die digitale Transformation ist für uns alle eine große Chance. Wir müssen dabei aber sicherstellen, dass die Unternehmen auch die Möglichkeit haben, diese Chancen optimal zu nutzen. Genau hier setzt das Projekt „KomKI“ der Fortbildungsakademie der Wirtschaft an."

Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Lübeck beschäftigt sich schon seit Längerem mit der digitalen Transformation. Mit dem Projekt „GeZu 4.0“ („Gemeinsam Zukunft 4.0“) hat die Akademie bereits ein aktuelles Projekt, das sich mit dem digitalen Wandel und dessen Auswirkungen auf Unternehmen auseinandersetzt. Auch dieses Projekt wird im Rahmen der „Lern- und Experimentierräume“ vom BMAS gefördert. Das neue Projekt soll nun die Förderung von Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz untersuchen. Das Angebot richtet sich vor allem an das Handwerk. Dabei soll die Zielgruppe in die Lage versetzt werden, KI-Lösungen, sowie die schleichende KI-Integration in Anwendungen zu erkennen und dabei aktiv an grundlegenden KI-Gestaltungsvorstellungen mitzuwirken. Dazu der Projektleiter, Herr Volker Jödicke: „Wir freuen uns jetzt auf die Startphase des Projektes und werden mit unseren Erfahrungen aus „Gezu 4.0“ wohl auch sehr zügig in die Umsetzung einsteigen können.“

Hiller-Ohm weiter: „Mit der Einrichtung der betrieblichen Lern- und Experimentierräume gibt die Bundesregierung eine Antwort auf die Herausforderungen und offenen Fragen, die die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt. In geschützten Räumen können Unternehmen und Verwaltungen neue Arbeitsweisen erproben, die in den Themenfeldern Führung, Chancengleichheit und Teilhabe, Gesundheit oder Wissensmanagement durchgeführt werden. Gemeinsam und ohne Vorbehalte soll nach neuen Wegen gesucht werden, den Wandel der Arbeitswelt zu gestalten. Ziel ist, dass die Ergebnisse der Experimentierräume insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Impulse für betriebliche Veränderungsprozesse geben. Für die Smart-City Lübeck ist die Förderung ein tolles Signal und knüpft gut an die digitale Strategie der Hansestadt an. Die hat – neben vielen weiteren Punkten – das Ziel, Lübecker Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dabei sollen die Unternehmen von neuen Erkenntnissen optimal profitieren. So stellen wir gemeinsam sicher, dass Lübeck den neuen und alten Unternehmen bestmögliche, moderne Standortfaktoren bieten kann.(")

Weitere Informationen zu dem Projekt: gezu4punkt0.de

Gabriele Hiller-Ohm reut sich über die Förderung, die auch das Projekt Smart City unterstützt.

Gabriele Hiller-Ohm reut sich über die Förderung, die auch das Projekt Smart City unterstützt.


Text-Nummer: 140748   Autor: Büro HO   vom 27.09.2020 um 14.39 Uhr

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