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SPD und CDU: Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit

Lübeck: Archiv - 28.09.2020, 12.19 Uhr: SPD und CDU betonen nach der Haushaltssitzung der Bürgerschaft in der vergangenen Woche die jugendpolitischen Schwerpunkte ihrer beschlossenen Anträge. So werde die Jugendbeteiligung gestärkt und auch in die queere Jugendarbeit investiert.

Zum diesjährigen Haushaltsbeschluss erklären der Fraktionsvorsitzende der CDU, Oliver Prieur, die jugendpolitische Sprecherin der SPD, Kristin Blankenburg, sowie der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Jörn Puhle:

(")Der Haushalt für das kommende Jahr ist ein weiteres Bekenntnis für das wichtige Themenfeld der Kinder- und Jugendarbeit. Im letzten Jahr wurde der Bericht zur Jugendarbeit beschlossen und mit ihm weitere Personalressourcen in Einrichtungen sowie die Umsteuerung im Bereich Streetwork. Vor 10 Monaten wurde der Prozess 'Aufwachsen in Lübeck 2' gestartet, der sich mit den unterschiedlichen Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen befasst. Nach langem Hin und Her der KiTa-Reform hat es sich als richtig erwiesen, dass CDU und SPD erst zu einem Zeitpunkt Beschlüsse voran gebracht haben, nachdem die KiTa-Reform auf Landesebene beschlossen wurde und somit die Faktenlage gegeben war.

Aufgrund der Covid 19-Pandemie wird die Reform nun schrittweise in Kraft gesetzt und wir danken an dieser Stelle auch den anderen Fraktionen sowie der Kreis- und Stadtelternvertretung für ihre bisherige, größtenteils konstruktive Arbeit.(")

"Im letzten Jahr hat die Bürgerschaft in einem breit getragenen interfraktionellen Antrag 30.000,- Euro für lambda::nord zur Unterstützung der queeren Jugendarbeit sowie für konzeptionelle Arbeit zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr wollen wir dieses wichtige Arbeitsfeld sowohl in der psychosozialen Beratung sowie der pädagogischen Arbeit ausweiten. Gemeinsam mit der Verwaltung soll der Träger im kommenden Jahr nun ein Konzept mit einem Kostenrahmen von 160.000,- Euro erarbeiten, mit dem Ziel, dieses in einen Budgetvertrag umzusetzen. Für einen weiteren Ausbau dieses Arbeitsfeldes sehen wir auch das Land in der Verantwortung", erklärt Kristin Blankenburg.

Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eine Pflichtaufgabe nach der Gemeindeordnung und ein wichtiger Bereich zur Teilhabe und zur Demokratisierung. 2017 hat die Bürgerschaft auf Initiative von SPD und GAL eine Beteiligungsstelle in der Verwaltung beschlossen. Es zeige sich aber, dass diese Ressource nicht ausreiche und auch noch immer zu viel über, anstatt mit Kindern und Jugendlichen gesprochen werde. Auch im Jugendhilfeausschuss werde dieses Themenfeld von unterschiedlichen Akteuren immer wieder benannt.

„Mit unserem Haushaltsbeschluss geben wir ein klares Signal in Richtung Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und unterstützen auch den Jugendhilfeausschuss bei seiner fachlichen Arbeit. Das Thema Beteiligung ist in den Prozess Aufwachsen in Lübeck eingebunden. Es sollen ein Fachtag sowie sozialräumliche Konferenzen gerade auch mit Kindern und Jugendlichen stattfinden. Der Handlungsleitfaden aus dem Jahr 2005 soll überarbeitet und angepasst werden, da das Thema noch nicht in allen Verwaltungsbereichen ausreichend angekommen ist und ernst genommen wird. Wir geben 100.000,- Euro in den Prozess und erwarten hieraus ein Konzept zur Weiterentwicklung der Beteiligung, ohne uns im Vorfeld bereits festzulegen“, erklären Oliver Prieur und Jörn Puhle abschließend.

Am Donnerstag wurden die Anträge von SPD und CDU zum städtischen Haushalt 2021 in der Bürgerschaft angenommen. Foto: Harald Denckmann/Archiv

Am Donnerstag wurden die Anträge von SPD und CDU zum städtischen Haushalt 2021 in der Bürgerschaft angenommen. Foto: Harald Denckmann/Archiv


Text-Nummer: 140770   Autor: SPD   vom 28.09.2020 um 12.19 Uhr

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