Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Handball: Saisonauftakt für den VfL gegen Gummersbach

Lübeck: Endlich wieder Handball - nach sechs Monaten Pause steigt am Freitagabend das erste Pflichtspiel der Saison 2020/21. „Wir freuen uns alle wahnsinnig, dass es wieder los geht. Wir haben richtig Bock auf Handball“, sagt VfL-Trainer Piotr Przybecki. „Die Vorfreude ist groß, die Anspannung noch größer.“

Natürlich wird die neue Spielzeit eine ganz besondere. Die Corona-Pandemie bestimmt das Leben und eben auch den Handball. „Es sind viele Dinge passiert, wir hatten eine lange Vorbereitung und wollen jetzt als Mannschaft richtig Gas geben“, so der VfLCoach. „Wir haben ja beim HSV Hamburg gesehen, wie schnell eine Mannschaft in Quarantäne gehen muss und Spiele abgesagt werden. Man muss in dieser Zeit auf alles vorbereitet sein. Es herrscht bei allen Vereinen viel Ungewissheit.“

Gleich im ersten Spiel nach der langen Pause gegen den Aufstiegsaspiranten aus Gummersbach antreten zu müssen, ist für Przybecki weder Vor- noch Nachteil - auch wenn der kommende Gegner „das wohl stärkste Team der Liga“ sei. „Gummersbach hat sich richtig gut verstärkt, sie sind unter dem neuen Trainer Gudjon Valur Sigurdsson noch variabler geworden.“

Für den neuen Coach ist es die erste Trainerstation nach einer langen Spielerkarriere. Mit Timm Schneider, Julius Fanger, Raul Santos, Mathis Häseler, Ellidi Vidarsson und Torhüter Diogo Valério hat Sigurdsson sechs Neuzugänge im Kader. Besonders der mit viel Bundesliga-Erfahrung ausgestattete Santos und der zum Kapitän berufene Schneider sorgen für viel Qualität bei den Oberbergischen. Dennoch betont Przybecki, den Fokus auf die eigene Leistung legen zu wollen. „Für uns ist es egal, gegen wen wir spielen. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und unsere Stärken ausspielen. Dann können wir auch gegen Gummersbach erfolgreich sein."

Auch der VfL Lübeck-Schwartau hat einige Veränderungen am Kader vorgenommen, sieben Abgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. Carl Löfström, Julius Lindskog- Andersson, Felix Kasch, Torhüter Nils Conrad, Mattis Potratz und Melf Hagen sind neu im Kader der Lübecker. „Carl Löfström am Kreis und Julius Lindskog-Andersson als Spielmacher sind schon jetzt eine große Bereicherung für unser Offensivspiel“, sagt Przybecki. Der Pole muss zum Saisonauftakt allerdings auf den schwedischen Neuzugang Felix Kasch, Youngstar Melf Hagen und Abwehrrecke Fynn Ranke verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Torhüter Dennis Klockmann, der nach einem Muskelfaserriss erst am Spieltag über seinen Einsatz entscheiden wird. Auch Thees Glabisch ist aufgrund einer Kapselverletzung am Sprunggelenk ebenfalls angeschlagen. Der ehemalige Gummersbacher Fynn Gonschor ist nach überstandener Fußverletzung hingegen wieder einsatzbereit.

Eine ausverkaufte Hansehalle wäre bei einem Heimspiel gegen den VfL Gummersbach wohl normal, doch durch die Corona-Pandemie dürfen nur 570 Fans in die Halle. „Es ist ja erstmal toll, dass überhaupt Fans kommen dürfen“, freut sich Przybecki. „Der Handball lebt von den Fans. Wir wollen versuchen, die Zuschauer, die in die Halle kommen, mit unserer Leistung mitzureißen.“

570 Fans können das Spiel in der Hansehalle live verfolgen. Foto: Oliver Klink

570 Fans können das Spiel in der Hansehalle live verfolgen. Foto: Oliver Klink


Text-Nummer: 140862   Autor: VfL   vom 01.10.2020 um 17.24 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.