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Öffentlicher Dienst: Ver.di kündigt weitere Maßnahmen an

Lübeck: Am Freitag streikten Mitarbeiter der Stadtverwaltung, städtischer Betriebe und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Lübeck. Die Gewerkschaft hat die Auswirkungen auf die Bevölkerung ausdrücklich gering gehalten. Das soll sich aber ändern.

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Am Morgen demonstrierten 120 Mitarbeiter der Stadtwerke an der Geniner Straße, am Vormittag trafen sich Beschäftigte der Stadtverwaltung und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes am Rathaus, um auf ihre Forderungen im aktuellen Tarifstreit aufmerksam zu machen. Berith Jordan, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Lübeck/Ostholstein, zeigte sich mit der Beteiligung sehr zufrieden. Am Donnerstag hätten sich noch mehrere Mitglieder gemeldet und angeboten, auch ihren Bereich zu bestreiken.

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Jordan berichtet von einer hohen Streikbereitschaft der Mitarbeiter bei Kommunen und Bund. Der Verband der kommunalen Arbeitgeber habe eine neue Verhandlungsgruppe, die offenbar unbedingt einen Null-Runde durchsetzen wolle. Dabei gehe es der Stadt finanziell nicht so schlecht. Der Bund erstatte die Ausfälle bei der Gewerbesteuer und im öffentlichen Personennahverkehr.

Die nächste Verhandlungsrund findet am 22. und 23. Oktober statt. Dann so kündigt die Gewerkschafterin an, werden die Maßnahmen im Arbeitskampf deutlich verschärft.

Im Original-Ton hören Sie ein Gespräch von Harald Denckmann mit Andreas Wübben, stellvertretender Geschäftsführer des ver.di Bezirks, zum Streik.

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes demonstrierten mit Corona-Abstand auf dem Markt. Fotos: ver.di (1), VG (2)

Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes demonstrierten mit Corona-Abstand auf dem Markt. Fotos: ver.di (1), VG (2)


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 140877   Autor: VG   vom 02.10.2020 um 12.18 Uhr

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