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Die große Feier zur Deutschen Einheit

Lübeck - Schlutup: 30 Jahre Deutsche Einheit: Das wurde natürlich am ehemaligen Grenzübergang in Schlutup groß gefeiert - wenn auch etwas anders als sonst. Der Zugang erfolgte über einen "Grenzposten", der in Corona-Zeiten erst einmal die Daten der Gäste registrierte.

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Das Interesse an der Feier zur Deutschen Einheit war auch im 30. Jahr sehr groß. Ein besonderer Anziehungspunkt waren natürlich die vielen DDR-Fahrzeuge. Das "Ostschrott-Kollektiv" präsentierte viele Autos aus den 1980er Jahren. Auch Bürgermeister Jan Lindenau kam vorbei. Er versicherte, dass die Grenzdokumentationsstätte in Schlutup ein wichtiger Ort der Erinnerung ist und auch bleiben wird.

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Auch Bischöfin Kerstin Fehrs hat in einem Gottesdienst vor Ort die Bedeutung des Museums betont: "Wie lange war da diese schmerzhafte Grenze, genau hier, wo jetzt glücklicherweise die Grenzdokumentationsstätte die Erinnerung wachhält an all die Tränen, die Menschen geweint haben, weil sie auseinandergerissen worden sind. Erinnerung auch an diejenigen, die ihr Leben verloren haben, weil sie die Grenze, diese unmenschliche Beschneidung ihrer Freiheit nicht akzeptieren wollten." Der 3. Oktober 1990 sei "ein Tag, an dem Träume wahr wurden."

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Erinnerung an die Wendezeit: Vor über 30 Jahren gab es in Richtung Schlutup einen Trabbi-Dauerstau. Foto: Stefan Bierfreund

Für das kleine ehrenamtliche Team der Dokumentationsstätte war die Feier eine besondere Herausforderung. Die Genehmigung des Gesundheitsamtes kam sehr spät. Die Auflagen mussten noch sehr kurzfristig umgesetzt werden. Trotzdem zeigte sich die Vorsitzende des Vereins Ingrid Schatz zufrieden. Alles hat wie geplant geklappt.

Eine der Auflagen für das Fest in Pandemie-Zeiten: Am Einfang mussten die Kontaktdaten angegeben werden. Fotos: Harald Denckmann

Eine der Auflagen für das Fest in Pandemie-Zeiten: Am Einfang mussten die Kontaktdaten angegeben werden. Fotos: Harald Denckmann


Text-Nummer: 140898   Autor: red.   vom 03.10.2020 um 15.50 Uhr

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