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Linke: Wohnungsnotstand trotz Wohnungsleerstand

Lübeck: Immer wieder kritisiert Die Linke Lübeck den Leerstand von Immobilien und "das halbherzige Handeln der Stadt beim Wohnungsbau". Die Partei fordert, nicht Wohnungsbesetzungen zu kriminalisieren, sondern den Leerstand von Wohnungen zu beenden.

"In Berlin lässt der Innensenator Geisel (SPD) die Liebigstraße 34 räumen und die Unterstützungsaktionen werden sowohl in Berlin als auch hier in Lübeck kriminalisiert", so die Linke. "Im Zuge des Aktivismus gegen Wohnungsleerstand wurden in Lübeck in den letzten beiden Tagen zwei leerstehende Häuser besetzt und wieder geräumt."

"Das Problem ist nicht, dass Menschen jeden Alters leerstehende Gebäude besetzen, sondern, dass der Staat nicht genug tut, um bezahlbare Wohnungen in ausreichender Anzahl zu bauen. Schlimmer noch, Immobilienheuschrecken erkaufen sich die Durchsetzung ihrer Rechte – während arme Menschen entweder lange warten auf irgendeine staatliche Dienstleistung oder ihre Rechte nicht durchsetzen können. Wohnungsbau ist eine originäre Aufgabe des Staates, das Warten auf Investoren ist falsch. Bund, Land und Hansestadt müssen endlich anfangen, mehr Wohnungen zu bauen. Weil Menschen ohne Wohnungen und Menschen aus besetzten Häusern zu räumen wesentlich teurer ist und das meine ich nicht nur finanziell", sagt Andreas Müller, Vorsitzender Die Linke Lübeck.

Sophie Bachmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke erklärt: "Wohnungsleerstand ist unverantwortlich und darf in Zeiten von explodierenden Mieten und immer höher werdenden Ansprüchen von Vermieter nicht sein. Ich fordere die Verwaltung auf, ihr bestmögliches zu tun, die Hintergründe von Leerständen zu recherchieren und dann gezielt Einfluss zu nehmen, damit ein Verkauf oder eine Vermietung zustande kommen kann. Den/die Besitzer/in des Hauses mahnen wir an, seine/ihre Verantwortung wahrzunehmen. Denn wer nichts tut, wird selbst zum Teil des Problems."

Die Linke Lübeck fordert Maßnahmen gegen den Leerstand von Wohnungen.

Die Linke Lübeck fordert Maßnahmen gegen den Leerstand von Wohnungen.


Text-Nummer: 141016   Autor: Linke/red.   vom 10.10.2020 um 13.43 Uhr

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