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Polizei kündigt Lkw- und Bus-Kontrollen an

Schleswig-Holstein: Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird in der kommenden Woche vom 12. bis 18. Oktober 2020 im Rahmen einer Kontrollwoche einen Schwerpunkt auf die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs legen.

"Die Vollendung des europäischen Binnenmarktes hat zu ständig wachsenden Verkehrsströmen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs geführt", begründet Marcel Schmidt, Sprecher des Landespolizeiamtes die Maßnahme. "Konkurrenz- und Zeitdruck im Transportgewerbe führen insbesondere auf den Autobahnen zu einem deutlichen Konfliktanstieg."

Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Güterkraftfahrzeugen sind häufig mit besonders schweren Folgen verbunden. Das Risiko, bei einem solchen Unfall getötet zu werden, ist für andere Verkehrsteilnehmer fast viermal so hoch wie für die Insassen eines Güterkraftfahrzeugs. Insgesamt verunglückten 1.528 Unfallbeteiligte im vergangenen Jahr bei diesen Unfällen. 1.232 Verkehrsteilnehmer erlitten leichte und 276 schwere Verletzungen. 20 Unfallbeteiligte verstarben an den Unfallfolgen.

"Mit 47 Prozent sind Lkw bis 3,5 Tonnen mit oder ohne Anhänger überproportional häufig an Verkehrsunfällen beteiligt", so der Polizeisprecher. "Sie verursachten 16,4 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden."

Hauptunfallursachen sind nach Angaben der Polizei Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung und Übermüdung.

In der kommenden Woche wird die Polizei Busse und Lkw verstärkt kontrollieren. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

In der kommenden Woche wird die Polizei Busse und Lkw verstärkt kontrollieren. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 141019   Autor: LPA/red.   vom 10.10.2020 um 14.02 Uhr

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