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Auseinandersetzung im Regionalexpress

Nordwestmecklenburg: Eigentlich wollte am Sonntag, 11. Oktober, ein 47-jähriger Sylter zusammen mit seiner Frau und Sohn nur in Ruhe seine Zugfahrt von Schönberg nach Lübeck genießen. Auf Höhe des Haltepunktes Lüdersdorf bekam er jedoch mit, dass es zwischen dem Zugbegleiter und mehreren Personen zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen war. Um dieser ein Ende zu setzen, entschloss er sich den Zugbegleiter zu unterstützen.

Offensichtlich war die Auseinandersetzung dadurch entstanden, dass die Personen keinen Fahrschein besaßen und von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollten. Laut den Aussagen des Urlaubers begab er sich zur Gruppe, griff einen der Jugendlichen (16, 17 und 19 Jahre) an den Kragen und forderte ihn auf, sich vernünftig zu benehmen. Daraufhin wurde er von einem weiteren jungen Mann von hinten gepackt und in einen so genannten "Schwitzkasten" genommen. Diesen Moment nutzte der zweite Jugendliche aus und schlug mit einer Bass Box auf den Urlauber ein. Zudem trat er mit Füßen nach ihm. Erst als der 18-jährige Sohn zur Hilfe eilte, konnte die Situation entschärft und die Auseinandersetzung beendet werden.

Die Jugendlichen wurden am Haltepunkt Lüdersdorf durch alarmierte Kräfte vom Polizeirevier Grevesmühlen und dem Bundespolizeirevier Wismar in Empfang genommen. Nach der Personalienfeststellung wurden diese von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Der Urlauber konnte mit kleineren Schürfwunden seine Reise fortsetzen.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.


Text-Nummer: 141064   Autor: BPOL   vom 12.10.2020 um 14.38 Uhr

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