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Schwarzfahrer greift Bundespolizisten an

Lübeck: Archiv - 19.10.2020, 16.13 Uhr: Ein Mann ohne Ticket hat in einem Zug auf der Fahrt von Lübeck nach Kiel einen Bundespolizisten angegriffen. Der Unbekannte war am Samstagmorgen, 17. Oktober 2020, ohne Ticket unterwegs.

Als der Mann sich weigerte, seine Identität der Zugbegleiterin zu nennen, holte sich die Bahnangestellte Hilfe von einem Bundespolizisten in Uniform, der zufällig im Zug auf dem Weg zur Arbeit war. Der Beamte sprach den "Schwarzfahrer" einer dreiköpfigen Personengruppe an. Der Mann wollte sich nicht ausweisen und machte nur teilweise mündliche Angaben zu seiner Person. Beim planmäßigen Halt des Zuges im Bahnhof Eutin bäumte er sich dann plötzlich von seinem Sitzplatz auf und schlug mit der Faust nach dem Beamten. Zeitgleich traten die beiden anderen Männer von hinten an den Beamten heran und lenkten ihn ab. Diesen Moment nutzte der Mann, um sich der Kontrolle zu entziehen und lief aus dem Zug. Eine Nacheile durch den Beamten sowie eine Nahbereichsfahndung durch die Landespolizei verlief ergebnislos. Der Beamte wurde durch den Faustschlag am Unterarm getroffen, blieb aber weiterhin dienstfähig.

Die Personengruppe ist dem Bundespolizisten schon zu Fahrtbeginn aufgefallen, als sie zu zweit mit einem Elektroroller im Bahnhof Lübeck umherfuhren. Ihre Fahrt stellten die Männer nur nach mehrmaliger Aufforderung des Beamten widerwillig ein.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 141206   Autor: BPOL/red.   vom 19.10.2020 um 16.13 Uhr

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