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Grüne: Priwall-Investor an Fähr-Kosten beteiligen!

Lübeck: Archiv - 21.10.2020, 14.55 Uhr: Die Ankündigung von Senator Sven Schindler zum ganzjährigen Probebetrieb der Norderfähre in Travemünde sorgt für Kritik der Grünen Fraktion: "Diese Entscheidung ignoriert einen Beschluss der Bürgerschaft, hierfür zunächst ein Konzept vorzulegen, das die Erfahrungen des Probetriebs auswertet."

Kritisiert wird insbesondere der fehlende Beitrag von Beach Bay / Waterfront zur Finanzierung.

Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher und Aufsichtsratsmitglied des Stadtverkehrs, Arne-Matz Ramcke:

(")Vom ganzjährigen Fährbetrieb in Travemünde profitiert in erster Linie der neue Komplex BeachBay / Priwall Waterfront am Ostufer der Trave. Deshalb ist es uns wichtig, eine Debatte darüber zu führen, wer welchen Anteil der Kosten trägt. Die einseitige Belastung der Stadtkasse ohne Beteiligung von Beach Bay / Priwall Waterfront lehnen wir ab.

Wir fordern seit langem, dass der ÖPNV in Lübeck im Sinne einer Verkehrswende wieder ausgebaut und günstiger werden muss, nachdem es in 2011 zu erheblichen Preiserhöhungen und Kürzungen im Netz gekommen ist. Warum jetzt ausgerechnet ein ganzjähriger Betrieb der Norderfähre zu den obersten Prioritäten gehören soll nachdem die GroKo in den Haushaltsberatungen alle Anträge zu Verbesserungen und Vergünstigungen des Busverkehrs abgelehnt hat, ist für uns nicht nachvollziehbar.(")

Das Bürgerschaftsmitglied Dr. Axel Flasbarth ergänzt:

(")Die Bürgerschaft hat den Bürgermeister bereits im Mai aufgefordert, zunächst ein Konzept vorzulegen, wie der Betrieb organisiert und finanziert werden soll. Auch hatte im vergangenen Winter mehrfach ein Probebetrieb stattgefunden, dessen Ergebnisse über Nachfrage und Bedarf nach einem Ganzjahresbetrieb berücksichtigt werden sollten. Noch im September haben wir nachgefragt, wann mit der Vorlage dieses Konzeptes zu rechnen ist. Bisher ohne Antwort. Doch statt endlich das überfällige Konzept vorzulegen, kündigt Senator Schindler nun eigenmächtig und an der Bürgerschaft vorbei an, den Ganzjahresbetrieb zu Lasten der Stadt zu starten. Dieses Vorgehen führt den demokratischen Prozess ad absurdum.(")

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Arne-Matz Ramcke fordert eine Beteiligung des Priwall-Investors an den Kosten für eine Ausweitung des Fährbetriebes.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Arne-Matz Ramcke fordert eine Beteiligung des Priwall-Investors an den Kosten für eine Ausweitung des Fährbetriebes.


Text-Nummer: 141246   Autor: Grüne   vom 21.10.2020 um 14.55 Uhr

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