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Verwirrter Mann hielt 9-jährigen Jungen fest

Lübeck - St. Jürgen: Archiv - 22.10.2020, 11.16 Uhr: Am Mittwoch, dem 21. Oktober, gegen 8.40 Uhr ist ein Junge auf seinem Schulweg in der Kalkbrennerstraße von einem fremden Mann am Arm festgehalten worden. Der Schüler hat daraufhin laut geschrien. Aufmerksame Zeugen, die den Vorfall gehört und beobachtet haben, kamen dem Jungen zu Hilfe und informierten die Polizei.

Bis zum Eintreffen der Beamten des 4. Polizeireviers hielten sie den Tatverdächtigen fest und versuchten, den verängstigten Jungen zu beruhigen.

Bei dem Mann handelte es sich um einen 45-jährigen Lübecker, der sich offenbar in einem verwirrten Zustand befand. Während der Sachverhaltsaufnahme und anschließender Verbringung zur Dienststelle sperrte er sich gegenüber den Beamten und setzte sich zur Wehr. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er einer Fachklinik zugeführt. Warum er das Kind festgehalten hat, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht geklärt werden. Gegen den Lübecker ist ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und versuchter Freiheitsberaubung eingeleitet worden.

Die Polizei gibt den Hinweis, in solchen Fällen immer die Polizei zu rufen: "Scheuen sie sich nicht den Notruf 110 zu wählen. Darüber hinaus sollten Eltern mit ihren Kindern reden und ihr Selbstbewusstsein stärken. Auch Erwachsenen gegenüber dürfen sie nein sagen. Schauen Sie sich mit ihrem Kind auf dem Schulweg sogenannte Rettungsinseln an, zum Beispiel ein kleines Geschäft, wo es die Kassiererin ansprechen kann."

Bei Fragen bezüglich des Umgangs mit vergleichbaren Situationen können sich Eltern gerne an die Präventionsdienststellen der Polizei wenden oder sich unter www.Petze-Institut.de informieren.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 141270   Autor: PD Lübeck/red.   vom 22.10.2020 um 11.16 Uhr

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