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2700 Tablets und Notebooks für Lübecks Schüler

Lübeck: Archiv - 22.10.2020, 15.52 Uhr: Die Hansestadt Lübeck startet nach dem bereits erfolgten nahezu flächendeckenden WLAN-Ausbau an Lübecker Schulen, nun die Offensive für die mobilen Endgeräte. Rund ein Drittel der Notebooks und Tablets wurde bereits ausgeliefert. Sollte es zu Schulschließungen kommen, können die Geräte auch mit nach Hause genommen werden.

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Da der gemeldete Bedarf der Schulen größer war, als die zur Verfügung stehenden Mittel, wurde als Verteilungsmaßstab für die mobilen Endgeräte die Bildungsfondsquote der Schulen herangezogen, die sicherstellen soll, dass zunächst die Schülerinnen und Schüler ein digitales Gerät erhalten, die in bedürftigen Haushalten leben.

Die Verteilung im Detail: 26 Grundschulen erhalten 612 Geräte, elf Grund- und Gemeinschaftsschulen 990 Geräte, drei Gemeinschaftsschulen 204 Geräte, sieben Gymnasium 141 Geräte, 5 Förderzentren 116 Geräte sowie fünf berufsbildende Schulen 640 Geräte. Zusätzlich investiert die Hansestadt Lübeck rund 130.000 Euro in die Bereitstellung und Beschaffung der notwendigen Ladeinfrastruktur und stellt Ladeschränke und Ladekoffer zur Nutzung bereit.

„Wir starten stadtweit die Endgeräte-Offensive und unterstützen damit das digitale, mobile Lernen. Es ermöglicht neue Unterrichtsformate und soll zudem die Medienpädagogik stärken. Gerade die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig die technischen Möglichkeiten für das Home-Schooling sind. Durch die gute Kooperation im ‚Konzern Stadt‘ mit der städtischen Stadtwerke-Tochter Travekom ist es gelungen, zügig den Digitalpakt umzusetzen. Wir sind damit führend im Land Schleswig-Holstein, was die Umsetzung der Endgeräteverteilung anbelangt“, so Bürgermeister Jan Lindenau.

Die Stadtwerke Lübeck mit ihrer Tochtergesellschaft TraveKom sind per Beschluss der Lübecker Bürgerschaft beauftragt, die nötige Infrastruktur und Hardware flächendeckend an den Schulen bereitzustellen und zugleich den Schulen das nötige Wissen zum Umgang mit den digitalen Technologien zu vermitteln. Die Schulen können dann die Geräte an Schülerinnen und Schüler ausleihen, die über keine eigene Hardware verfügen.

Die TraveKom stellt ein sogenanntes Client- und Mobile Device Management für die Verwaltung der iPads und Notebooks bereit und betreibt es. Die Geräte sind vorkonfiguriert, ergänzend mit pädagogischer Software und integriert in die schulischen Netzwerke. Außerdem wird eine über das Internet erreichbare Schul-IT Wissensdatenbank bereitgestellt sowie eine Schul-IT Hotline eingerichtet. Ergänzend werden in der TraveKom-Medienwerkstatt den Schulen individuelle Unterstützungsleistungen, wie zum Beispiel maßgeschneiderte Workshops, angeboten.

Dr. Jens Meier, Geschäftsführer Stadtwerke Lübeck/TraveKom: „Die Übergabe von 130 Ipads und Notebooks an der Baltic Schule am Donnerstag ist ein wichtiger Meilenstein im Projekt 'Digitale Schule' der Stadtwerke Lübeck und ihrer Tochtergesellschaft TraveKom: Die Digitalisierung des Lernens ist von zentraler Bedeutung, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich für die Welt von heute zu qualifizieren. Es geht um Bildungsgerechtigkeit und den Erwerb digitaler Kompetenzen sowie den damit verbundenen Zugang zur digitalen Gemeinschaft. Das erreichen wir vor allem auch durch den Einsatz modernster Medien und Techniken.

Bei einer erneuten Schulschließung können die Geräte von den Schülern auch mit nach Hause genommen werden. Dabei gibt es allerdings ein Problem, sagt Britta Zink, stellvertretende Schulleitung Baltic Schule. Viele Schüler haben zu Hause nur Internet über Mobilfunk. Beim letzten Shutdown waren viele Schüler schnell offline.

Bürgermeister Jan Lindenau, Schulleiterin Britta Zink, und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Jens Meier stellten mit Glenn und Zahra die neuen Geräte vor. Fotos: JW

Bürgermeister Jan Lindenau, Schulleiterin Britta Zink, und Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Jens Meier stellten mit Glenn und Zahra die neuen Geräte vor. Fotos: JW


Text-Nummer: 141280   Autor: Presseamt Lübeck/JW   vom 22.10.2020 um 15.52 Uhr

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