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Grüne Lübeck
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CDU: Theater Lübeck hat unsere volle Unterstützung!

Lübeck: Als erste Fraktion seit Beginn der Coronakrise hat die Lübecker CDU sich vor Ort über die Situation des Lübecker Stadttheaters informiert. Theaterdirektor Caspar Sawade berichtete, wie Abstandsvorgaben die Auslastung und die Erlössituation beeinflussen.

Nach ersten Schätzungen stehen Erlösverlusten von rund zwei Millionen Euro nur Einsparungen von einer Million Euro gegenüber. Unabhängig von Corona werden im Theater die betrieblichen Abläufe überprüft. Betriebswege sollen nach Möglichkeit verkürzt werden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Prieur und CDU-Kreisvorsitzender Dr. Carsten Grohmann betonen: „Wir lassen das Theater mit dieser Krise nicht allein!“ Beide Vorsitzende machten darauf aufmerksam, dass nach der Krise auch wieder grundsätzlich über die Theaterfinanzierung gesprochen werden muss.

Fraktionschef Prieur dazu: „Der erforderliche öffentliche Zuschuss für das Theater Lübeck darf vom Land nicht weiter zu Lasten der Stadt verschoben werden.“ Sie rufen die Mitglieder aller Fraktionen dazu auf, die Zuschüsse durch das Kommunale Finanzausgleichsgesetz wieder auf 60 Prozent des Bedarfs anzuheben. „Lübeck ist die unangefochtene Kulturstadt in Schleswig-Holstein“, ergänzt Klaus Hinrich Rohlf, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Holstentor-Nord. Die Verteilung des Zuschusses von früher 60 Prozent aus dem Finanzausgleichsgesetz des Landes und 40 Prozent aus städtischen Mitteln hatte sich in den letzten Jahren immer mehr zu Lasten der Stadt verschoben.

Erörtert wurde auch, ob während der Coronakrise Sanierungsmaßnahmen vorgezogen werden können, die Dramaturgen Theaterkundeveranstaltungen anbieten sollten oder Livestream-Angebote als teilweiser Ersatz sinnvoll sind. Angeregt wurde vom CDU-Kreischef Dr. Carsten Grohmann mit den kleineren Lübecker Theatern ein gemeinsames Abomodell nach Hamburger Vorbild zu schaffen, wo mit einem Abo theaterübergreifend Veranstaltungen besucht werden. „Diese Zeiten fordern besondere Herausforderungen von uns allen. In einem gemeinsamen Verbund können die Häuser ihre Stärken zusammen ausspielen“, sagte Dr. Grohmann.

Theaterdirektor Sawade lobte schließlich auch die Abonnenten: Sie trügen zu einer stabilen Erlössituation erheblich bei. Das gelte insbesondere auch für noch wenig bekannte Stücke. Allgemein bekannte Werke seien dagegen im Freiverkauf gut angenommen.

Mitglieder der CDU informierten sich noch vor der Zwangspause im November über die Lage des Theaters. Foto: CDU

Mitglieder der CDU informierten sich noch vor der Zwangspause im November über die Lage des Theaters. Foto: CDU


Text-Nummer: 141396   Autor: CDU   vom 28.10.2020 um 20.37 Uhr

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