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Dräger meldet starkes drittes Quartal

Lübeck: Drägerwerk hat in den ersten neun Monaten 2020 währungsbereinigt bei Auftragseingang und Umsatz stark zugelegt. Der Auftragseingang wuchs in den ersten neun Monaten 2020 währungsbereinigt um 54,1 Prozent.

Nominal legte der Auftragseingang um 50,7 Prozent auf 3.039,2 Millionen Euro zu (9 Monate 2019: 2.016,1 Millionen Euro). Die Aufträge nahmen dabei in allen Regionen zu, wobei der Anstieg in Europa am stärksten ausfiel. Sowohl in der Medizintechnik als auch in der Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang stark an.

Der Umsatz von Dräger legte in den ersten neun Monaten 2020 währungsbereinigt um 23,6 Prozent zu. Nominal stieg der Umsatz um 20,7 Prozent auf 2.290,9 Millionen Euro (9 Monate 2019: 1.898,8 Millionen Euro). Der Umsatz stieg dabei in allen Regionen, am stärksten jedoch in Europa. In der Medizintechnik nahmen die Auslieferungen deutlich zu, aber auch in der Sicherheitstechnik stieg der Umsatz an.

„Wir sind in den ersten neun Monaten 2020 stark gewachsen, unsere ›Technik für das Leben‹ ist in der Corona-Pandemie gefragt wie nie zuvor“, sagte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Das deutliche Wachstum schlägt sich auch in einer sehr erfreulichen Ergebnisentwicklung nieder. Wir erwarten nun, dass Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2020 im mittleren bis oberen Bereich unserer Prognose liegen werden.“

Im dritten Quartal 2020 legte der Auftragseingang von Dräger währungsbereinigt um 13,0 Prozent zu. Die Aufträge nahmen in allen Regionen zu, wobei der Anstieg in der Region Amerika und in Europa am deutlichsten ausfiel. Aufgrund eines Großauftrags über Atemschutzmasken aus Großbritannien nahm der Auftragseingang in der Sicherheitstechnik sehr stark zu. In der Medizintechnik erreichte der Auftragseingang lediglich das Niveau des Vorjahres. Hier machte sich bemerkbar, dass aufgrund der starken Nachfrage nach Beatmungsgeräten in den Vormonaten die Lieferzeiten bereits bis in das Jahr 2021 reichen. Der Umsatz von Dräger lag im dritten Quartal währungsbereinigt 35,7 Prozent über dem Vorjahresquartal. In allen Regionen verzeichnete Dräger dabei starkes Wachstum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im dritten Quartal auf 126,7 Millionen Euro (Q3 2019: 9,3 Millionen Euro), bei einer EBIT-Marge von 14,7 Prozent (Q3 2019: 1,4 Prozent).

Insgesamt erwirtschaftete Dräger in den ersten neun Monaten 2020 ein Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 228,3 Millionen Euro (9 Monate 2019: -2,9 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 10,0 Prozent (9 Monate 2019: -0,2 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern belief sich dabei auf 135,2 Millionen Euro (9 Monate 2019: -10,9 Millionen Euro).

Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet Dräger angesichts der dynamischen Umsatzentwicklung in den ersten neun Monaten nun mit einem währungs-bereinigten Umsatzwachstum für das Geschäftsjahr 2020 im mittleren bis oberen Bereich der prognostizierten Bandbreite von 14 bis 22 Prozent. Auch bei der EBIT-Marge erwartet Dräger nunmehr für das Gesamtjahr, den mittleren bis oberen Bereich der Prognosebandbreite von 7 bis 11 Prozent zu erreichen.

Zum jetzigen Zeitpunkt geht Dräger davon aus, dass das Umsatzvolumen und damit auch das Ergebnis im Geschäftsjahr 2021 unter dem Niveau von 2020 liegen werden. Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2021 wird Dräger mit Vorlage der Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2020 abgeben.

Weiterführende Informationen im Finanzbericht unter draeger.com.

Dräger meldet ein starkes Wachstum beim Auftragseingang und Umsatz. Foto: Dräger

Dräger meldet ein starkes Wachstum beim Auftragseingang und Umsatz. Foto: Dräger


Text-Nummer: 141397   Autor: Dräger/red.   vom 29.10.2020 um 08.43 Uhr

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