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Grüne Lübeck
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Gesundheitsamt: So hilft die Bundeswehr

Lübeck: 14 Soldaten vom Aufklärungsbataillon 6 Holstein aus Eutin unterstützen seit Montag das Gesundheitsamt Lübeck bei der Kontaktpersonenermittlung und der Kontaktaufnahme mit Infizierten. Die Unterstützungsleistung im Rahmen der Amtshilfe wird im Zwei-Schichtdienst erfolgen und vorerst bis zum 4. Dezember 2020 dauern. Eine Verlängerung kann beantragt werden.

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Anke Look vom Gesundheitsamt berät die Soldaten bei Fragen.

Vorrangige Aufgaben sind das Führen von Telefongesprächen im Rahmen der Kontaktnachverfolgung und Betreuung von Infizierten, die Datenerfassung und –Dokumentation sowie die Unterstützung bei der inneren Verwaltungsorganisation.

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Oberstleutnant Oliver Witt (rechts), Leiter Kreisverbindungskommando, hat die Unterstützung koordiniert.

„Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr hat das Gesundheitsamt der Hansestadt Lübeck bei der Antragsstellung unterstützt und beraten“, so Oberstleutnant Oliver Witt, Leiter Kreisverbindungskommando Hansestadt Lübeck. Der Antrag sei innerhalb weniger Tage gebilligt worden. „Als Lübecker freue ich mich, dass die Unterstützung durch die Soldatinnen und Soldaten in dieser schwierigen Zeit erfolgt.“

Hier hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Oliver Witt:

„Für die Unterstützung durch die Bundeswehr sind wir sehr dankbar. Die Belastung der Mitarbeitenden im Gesundheitsamt ist hoch und sie leisten Großartiges“, betont Bürgermeister Jan Lindenau. „Die Hilfe durch die Bundeswehr zeigt, dass wir es hier mit einer besonderen Situation zu tun haben, bei der alle staatlichen Ebenen zusammen wirken, um weiteren Schaden abzuwenden und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Helfen Sie bitte alle mit und halten Sie die Hygieneregeln ein!“

Beantragt wurde die Amtshilfe durch das Gesundheitsamt Lübeck am 21. Oktober 2020 in Rücksprache mit dem Sozialministerium Schleswig-Holstein, als sich aufgrund der steigenden COVID-19 Fälle abzeichnete, dass die angestrebte zeitnahe Ermittlung von Kontaktpersonen und Anordnung von Quarantäne nur noch verzögert erfolgen kann. „Das Corona-Team ist durch die steigenden Fallzahlen von Tag zu Tag mehr belastet worden. Das Infektionsgeschehen hat sich sehr stark, exponentiell, in Lübeck ausgebreitet. Alle haben zusammen angepackt, Überstunden gemacht und zum Teil bis spät abends gearbeitet, ohne richtige Pausen zu machen. Dies war sehr beeindruckend und dafür danke ich allen Mitarbeitenden sehr herzlich“, so Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Lübecker Gesundheitsamtes. „Es freut mich, dass unser Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr so rasch positiv beschieden wurde. Ich erhoffe mir Erleichterung und eine Entlastung für unsere Mitarbeitenden.“

Hier hören Sie ein Interview mit Dr. Alexander Mischnik:

Inzwischen wird das Corona-Team im Gesundheitsamt zusätzlich auch durch Mitarbeitende der Hansestadt Lübeck sowie durch Zeitarbeitskräfte unterstützt, so dass der Personalstand im Corona-Team nahezu verdoppelt werden konnte.

Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Lübecker Gesundheitsamtes, informiert sich bei Vanessa Schenk über den Sachstand. Fotos, O-Töne: Harald Denckmann

Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Lübecker Gesundheitsamtes, informiert sich bei Vanessa Schenk über den Sachstand. Fotos, O-Töne: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 141520   Autor: Presseamt Lübeck   vom 04.11.2020 um 13.28 Uhr

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