Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
Grüne Lübeck
Grüne Lübeck

CDU: Wochenmärkte sind ein Stück Lebensqualität

Lübeck: Die Lübecker Verwaltung habe vor längerem vom Wirtschaftsausschuss den Auftrag erhalten, gemeinsam mit den Marktbeschickern Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität der Lübecker Wochenmärkte zu erarbeiten und diese dann der Politik zur Entscheidung vorzulegen. Das Ergebnis liege bisher aber nicht vor, kritisiert die Lübecker CDU-Fraktion.

Stattdessen wäre in der Presse von Überlegungen der Verwaltung zu lesen, die Standgebühren um 150 Prozent zu erhöhen oder die Bewirtschaftung der Märkte alternativ zu privatisieren. Die CDU habe daher in der letzten Sitzung des Hauptausschusses das Thema aufgegriffen und vom Bürgermeister eine klärende Information eingefordert.

Hierzu Bernhard Simon, der für die CDU das Thema im Hauptausschuss aufgegriffen hat:

(")Die Verwaltung spricht hier von einer Informationspanne: Seitens der zuständigen Abteilungsleiterin wurde eine der möglichen Überlegungen in das Gespräch mit den Marktbeschickern eingebracht – dies sei aber weder der Endstand der Überlegungen noch mit dem zuständigen Senator oder dem Bürgermeister abgestimmt gewesen. Die Gespräche mit den Marktbeschickern sollen fortgesetzt und der Politik zur Dezembersitzung des Wirtschaftsausschusses eine Vorlage mit verschiedenen Lösungsalternativen vorgelegt werden. Ob die interne Kommunikation der Verwaltung hier nicht funktioniert hat, mag man glauben oder nicht.

Fakt ist: Die Verwaltung hatte den Auftrag erhalten, Vorschläge zur Steigerung der Attraktivität der Wochenmärkte zu erarbeiten – hier wird bisher jedoch nur von einer Steigerung der Kostendeckung durch Erhöhung der Standgebühren gesprochen. Das geht eindeutig am politischen Auftrag vorbei.

Für die CDU ist klar: Wir wollen die Märkte weiterhin in städtischer Obhut sehen. Wo erforderlich, ist der bauliche Zustand zu verbessern, zum Beispiel muss am Brink die Asphaltdecke endlich saniert werden. Eine Überprüfung der über viele Jahre unveränderten Standgebühren kommt für uns erst an zweiter Stelle. Hier ist Transparenz und Augenmaß gefragt. Die im Raum stehenden Anpassungen wird es mit uns nicht geben.

Die Lübecker Wochenmärkte sind ein Stück Daseinsvorsorge. Sie bieten in den Stadtteilen eine wohnortnahe Versorgung mit regionalen und frischen Produkten in großer Auswahl. Für viele Menschen sind die Märkte zudem auch ein Treffpunkt, um einmal einen Klönschnack zu halten und sich auszutauschen. Die Marktbeschicker betreiben ihr Gewerbe mit unglaublich viel Engagement – das fängt bei den extremen Arbeitszeiten an und setzt sich fort bei einer ganzen Reihe organisatorischer Aufgaben beim Auf- und Abbau des Marktes, die seit Jahren in Eigenregie erbracht werden und so die städtischen Mitarbeiter entlasten.

Die CDU erwartet vom Bürgermeister, dass er innerhalb der Verwaltung dafür Sorge trägt, dass politische Aufträge zeitnah und inhaltlich sauber abgearbeitet werden. Dabei ist Transparenz bei den Entscheidungsgrundlagen und eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Marktbeschickern sicherzustellen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass ein Ergebnis erzielt wird, welches gut für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Marktbeschicker sein wird.(")

Bernhard Simon hat für die CDU das Thema im Hauptausschuss aufgegriffen.

Bernhard Simon hat für die CDU das Thema im Hauptausschuss aufgegriffen.


Text-Nummer: 141534   Autor: CDU-Fraktion/red.   vom 05.11.2020 um 10.46 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.