Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Unabhängige: Schaden für Lübeck durch Belttunnel begrenzen

Lübeck: Das Bundesverwaltungsgericht hat die Klagen gegen die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) abgewiesen. Damit sind die rechtlichen Hürden für das gigantische Verkehrsprojekt aus dem Weg geräumt. Die Fraktion Die Unabhängigen in der Lübecker Bürgerschaft fordert, den negativen Auswirkungen der FFBQ für Lübeck entschiedener zu begegnen.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Detlev Stolzenberg: „Die Folgen dieses Bauprojektes sind für Natur und Umwelt irreparabel. Und auch Lübeck wird zukünftig durch die Emissionen infolge der steigenden Anzahl und der Länge der Güterzüge, die an der Hansestadt vorbeirollen werden, stark betroffen sein. Die Fraktion Die Unabhängigen erwartet vom Bürgermeister umfassende Informationen und ein selbstbewusstes Auftreten gegenüber dem Vorhabenträger. Die Belastungen, die die FFBQ für die Bürgerinnen und Bürger und die Umwelt nach sich zieht, müssen so gering wie möglich gehalten werden. Die Unabhängigen wollen die Auswirkungen aus der FFBQ auf die Tagesordnung der Lübecker Bürgerschaft bringen. Leider hat die Hansestadt Lübeck bislang keine umfassende Position zu den negativen Auswirkungen der FFBQ entwickelt, obwohl diese auf viele Bereiche überdeutlich sind.“

Das Fraktionsmitglied Frank Müller-Horn ergänzt: „Sicher sind auch wirtschaftlich positive Effekte zu erwarten. Aber ein Verlierer steht heute schon fest. Es wird den Lübecker Hafen hart treffen, und zwar in zweifacher Hinsicht: Obwohl ca. 50 Prozent des Umschlages mit Schweden abgewickelt wird, blendet der Hafenentwicklungsplan 2030 die FFBQ geradezu fahrlässig aus. Im Gegenteil: Er setzt auf Wachstum, mit der Gefahr, teure Überkapazitäten zu schaffen. Weiterhin wäre die Hafengesellschaft (LHG) als städtische Gesellschaft in besonderem Maße betroffen. Die ohnehin finanziell angeschlagene LHG, würde ähnlich des Fiaskos Flughafen zu einer Dauerbelastung mit nicht absehbaren Folgen für den Lübecker Haushalt werden.“

Frank Müller-Horn fordert, die Auswirkungen des neuen Tunnels bei der Hafenentwicklung zu berücksichtigen.

Frank Müller-Horn fordert, die Auswirkungen des neuen Tunnels bei der Hafenentwicklung zu berücksichtigen.


Text-Nummer: 141586   Autor: Unabhängige   vom 08.11.2020 um 14.38 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.