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Bürgerpreis für Obdachlosenhilfe Lübeck

Lübeck: Der Verein "Oldesloe hilft sich!", die "Obdachlosenhilfe Lübeck", der "Bund Deutscher Nordschleswiger" und der "Sydslesvigsk Forening" erhalten die Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreise 2020.

Am Mittwoch, 11. November 2020, gaben der Schleswig-Holsteinische Landtag und die Sparkassen in Schleswig-Holstein die Bürger- und Demokratiepreisträger 2020 bekannt. Mit dem Verein "Oldesloe hilft sich!" und der Obdachlosenhilfe Lübeck" erhalten zwei besondere Projekte die Auszeichnung für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Beide Projekte unterstützen mit hohem Engagement Menschen, die es gerade in Krisenzeiten schwer haben und Unterstützung zur Bewältigung ihres Alltags benötigen.

Anfangs waren es ,,nur" ein paar private Personen, die mit privaten Fahrzeugen unterwegs waren ­doch sie hatten ein Ziel: helfen und Gutes tun. Im Juli 2019 wurde dann der gemeinnützige Verein Obdachlosenhilfe Lübeck e.V. gegründet. Die Mitglieder bieten Hilfe und Unterstützung für Obdachlose in Lübeck an. Das tun sie unter anderem mit ihrem eigenen Herzenswärmebus, daraus verteilen sie Essen, Kleidung und andere nötige Utensilien.

"Der Verein vermittelt armen Menschen ohne Wohnsitz ganz viel Wärme und Nächstenliebe", so die Laudatio. "Betroffene werden mit warmen Mahlzeiten und Kleidung versorgt, bei Bedarf auch mit Isomatten, Decken und allem weiteren, was besonders im Winter lebensnotwendig ist. Tagtäglich sind die Vereinsmitglieder unterwegs und kümmern sich liebevoll um die wohnungslosen Menschen und nehmen sich Zeit für Gespräche. Den Betroffenen wird das Gefühl vermittelt, nicht verloren und vergessen zu sein, besonders in der aktuellen Corona-Situation. Durch dieses ehrenamtliche Engagement werden zunehmend Vorurteile und Berührungsängste abgebaut sowie Mut und Zuversicht gegeben."

Der Verein verteilte unter anderem zusammen mit anderen Partnern kostenloses Essen in der ersten Welle der Pandemie. Foto: Linke/Archiv

Der Verein verteilte unter anderem zusammen mit anderen Partnern kostenloses Essen in der ersten Welle der Pandemie. Foto: Linke/Archiv


Text-Nummer: 141660   Autor: LTSH   vom 11.11.2020 um 20.03 Uhr

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