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Grüne Lübeck
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Drückjagd in Moisling

Lübeck - Moisling: Seit Jahren beschweren sich Anwohner in Moisling über Wildschweine, die in Gärten und Straßen unterwegs sind. Sie verwüsten die Gärten und sind mit einem Gewicht von bis 300 Kilogramm auch gefährlich. Am Freitag fand in Moisling eine Drückjagd statt. Dabei wurde ein Tier erlegt.

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Die Wildschweine nutzen die vielen Futterquellen, wie Komposthaufen und Mülleimer. Und sie verlieren dabei zunehmend die Scheu vor den Menschen. Viele Anwohner fordern bereits seit Jahren eine stärkere Bejagung der Tiere. Auch politisch gibt es einen klaren Auftrag an die Jäger: Wildschweine können die Afrikanische Schweinepest verbreiten. Dehsalb soll ihre Zahl verringert werden.


Am Freitagmorgen versammelte Revierförster Kai Neumann sechs weitere Jäger und drei Hundeführer. Der Bereich um die Travewiesen wurde abgesperrt. Nach knapp drei Stunden war ein etwa zweijähriger Keiler erlegt.

Die Drückjagden sollen in der kommenden Zeit fortgesetzt werden.

Sieben Jäger und drei Hundeführer beteiligten sich an der Jagd. Fotos, Video: STE

Sieben Jäger und drei Hundeführer beteiligten sich an der Jagd. Fotos, Video: STE


Text-Nummer: 141691   Autor: VG   vom 13.11.2020 um 16.05 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Dietma

schrieb am 13.11.2020 um 18.58 Uhr:
Die Logik des Artikels wäre, wenn die Wildschweine die Schweinepest übertragen können, dann müsste man sie ja folglicherweise alle abschießen bzw. die Wildschweine in Deutschland ausrotten.

Der Autor des Artikels hätte das ganze Problem kritischer betrachten müssen, denn der Problemmacher ist immer wieder der Mensch und nicht das Wildschwein.

Vogelsang

schrieb am 13.11.2020 um 19.40 Uhr:
Dann bitte auch mal im Talweg hin fahren, denn da sind die Schweine schon bis zur strasse angekommen.
Die Wege zum Kanal sind verwüstet, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Gärten betroffen sind der Anwohner.

Jelena

schrieb am 13.11.2020 um 22.39 Uhr:
Meine Schwester wohnt in moisling und sie meint, die Wildschweine laufen da direkt vor der Haustür und sie Angst um ihre Kinder hat. Da frage ich mich, jetzt ist ein Schwein tot,ist Problem behoben? Und was ist mit dem Wolf, der vor kurzen gesichtet wurde?

Moritz

schrieb am 13.11.2020 um 22.50 Uhr:
Ein Rudel Wölfe würde die Menge an Wildschweinen ebenso regulieren. Die Schweinepest ist für Menschen übrigens ungefährlich. Das Problem sind die 25.000.000 Schweine, die in Gefangenschaft auf den Tod warten und nur 1,20 € pro Kilo wert sind. Mit 80 kg wäre das Gewicht eines Menschen also 96 € wert. Wenn diese Massetiethaltungen infiziert werden sterben nämlich tausende Tiere, bevor der Mensch sie (fr)isst.

ich

schrieb am 13.11.2020 um 23.18 Uhr:
(...). Die Schweine werden in größter Angst und Stress auf Sicherheit in die Ecke getrieben und dann abgeknallt.