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VfB spielt am Montag gegen Verl

Lübeck: Erst zum Abschluss des 10. Spieltags, am Montag, 16. November (Anstoß 19 Uhr), steht das nächste Spiel für den VfB auf dem Programm. Die Reise führt die Lübecker Mannschaft zum Mitaufsteiger SC Verl, der seine Heimspiele derzeit allerdings in Paderborn austrägt.

Die heimische Arena verfügt nur über 5.000 Plätze und hat zwar in Corona-Zeiten eine DFB-Sondergenehmigung für den Punktspielbetrieb. Allerdings verfügt die SCV-Arena an der Poststraße nicht über ausreichendes TV-taugliches Flutlicht, weshalb die Verler in die 26 Kilometer entfernt liegende Benteler Arena des Zweitligisten SC Paderborn 07 ausweichen.

Die Ostwestfalen aus Verl sind nach einigen Jahren in der zweigleisigen Regionalliga (bis 2008) nun erstmals in der eingleisigen 3. Liga angekommen. Im Juni setzten sich die Verler als Zweiter der Regionalliga West in den Aufstiegsspielen gegen Nordost-Meister 1. FC Lok Leipzig (1:1, 2:2) dramatisch und mit einer Portion Glück durch. Für bundesweites Aufsehen hatten die Schwarz-Weißen in der vergangenen Saison zuvor im DFB-Pokal gesorgt, als sie nacheinander den Bundesligisten FC Augsburg (2:1) und den Zweitligisten Holstein Kiel (9:8 nach Elfmeterschießen) aus dem Wettbewerb warfen und im Achtelfinale knapp gegen Bundesligist Union Berlin (0:1) ausschieden.

Die Westfalen, die mit einem der kleinsten Etats der Liga auskommen müssen, haben in ihrem Kader nur wenig überregional bekannte Akteure. Im Sommer musste der SCV mit Ron Schallenberg (nach Leihe zurück zum SC Paderborn 07) und Jan Schöppner (1. FC Heidenheim) zwei Akteure in die 2. Bundesliga ziehen lassen. Die Verstärkungen des Kaders rekrutierte das Team quasi durchweg aus den verschiedenen Regionalligen. Im Norden wurde Verl dabei bei Holstein Kiel fündig. Der defensive Mittelfeldspieler Barne Pernot und der offensive Mittelfeldspieler Philipp Sander kamen von den „Störchen“ nach Ostwestfalen, wobei Sander auch schon mehrfach in der 2. Bundesliga aufgelaufen war. Am Ende der Vorbereitung landete zudem der 32-jährige Ex-Bremer Justin Eilers, der nach rund zweijähriger Verletzungspause auch beim VfB zur Probe trainiert hatte, in Verl. Er streitet sich nun mit Zlatko Janjic (34), der in Bielefeld, Wiesbaden, Aue, Duisburg und Großaspach viele Jahre in der 2. und 3. Liga verbrachte, um die Rolle als prominentester SCV-Profi.

Trainer der Mannschaft ist Guerino Capretti, der parallel an seiner Fußball-Lehrer-Lizenz arbeitet. Er ist seit April 2017 in Verl tätig und damit nach unserem Rolf Landerl (seit Juli 2016) und Wiesbadens Rüdiger Rehm (seit Februar 2017) der dienstälteste Trainer bei einem Drittliga-Verein. Unter Capretti ist die Mannschaft für eine offensive, temporeiche und spielerisch geprägte Grundhaltung bekannt und agiert gewöhnlich aus einer 4-3-3-Grundordnung heraus.

In die laufende Saison startete Verl besser als der VfB Lübeck. Aus sieben Spielen holte das Team 13 Punkte, ehe mehrere Corona-Infektionen die Mannschaft zunächst ausbremsten – an den vergangenen beiden Spieltagen mussten die Ostwestfalen pausieren und durften erst in dieser Woche wieder das Training aufnehmen.

Für den VfB ist der SC Verl ein Angstgegner. In bislang sechs Punktspiel-Vergleichen gab es für die Grün-Weißen nur einen einzigen Punkt und zuletzt fünf Niederlagen hintereinander bei insgesamt 1:10 Toren. Das letzte Aufeinandertreffen resultiert aus der Saison 2007/08 (0:3 in Lübeck, 0:1 in Verl). VfB-Siege gab es einzig in zwei der drei Freundschaftsspiele, die beide Vereine bestritten. Ein gutes Omen ist hingegen der Spielort Paderborn: Hier gewann der VfB vor Saisonbeginn den letzten Härtetest beim Zweitligisten SC Paderborn 07 mit 3:2.

Am Montagabend spielt der VfB Lübeck gegen des SC Verl.

Am Montagabend spielt der VfB Lübeck gegen des SC Verl.


Text-Nummer: 141705   Autor: VfB   vom 14.11.2020 um 17.38 Uhr

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