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Grüne Lübeck
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Schweinepest: Lübecker Stadtjäger hilft in Brandenburg

Lübeck: Marschbefehl für den Lübecker Stadtjäger Christoph Benett: Am Montagmorgen geht es für ihn nach Brandenburg. Die Bundeswehr hat ihn aktiviert, um an der polnischen Grenze beim Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest zu helfen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Brandenburg erreicht. Sie ist zwar für den Menschen ungefährlich, bedroht aber die Tierbestände auf den Höfen. Vermutlich haben Wildschweine die Krankheit aus Polen nach Deutschland gebracht. Für Christoph Benett kam der Einsatzbefehl Mitte der Woche: Er soll zusammen mit der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und anderen Organisationen im Grenzgebiet nach verletzten oder toten Wildschweinen suchen.

Als Stadtjäger kennt sich Christoph Benett mit Wildschweinen aus. Schießen wird er aber nicht, betont er. Das übernehmen die dortigen Jäger. Der Auftrag der Bundeswehr ist nur die Unterstützung.

Die Gefahr, dass die Afrikanische Schweinepest Lübeck erreicht, schätzt der Stadtjäger als möglich ein. Die Wildschweinpopulation werde in Lübeck durch Einzel- und Drückjagden unter Kontrolle gehalten. Eine Gefahrenquelle sei in Lübeck der Skandinavienkai. Hier kommen viele Lkw und Waren aus dem Risikogebieten an.

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Christoph Benett.

Stadtjäger Christoph Benett wird ab Montag den Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest unterstützen. Foto, O-Ton: Harald Denckmann

Stadtjäger Christoph Benett wird ab Montag den Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest unterstützen. Foto, O-Ton: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 141709   Autor: red.   vom 15.11.2020 um 11.00 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Stephan Wiese

schrieb am 16.11.2020 um 13.36 Uhr:
Es gibt andere Möglichkeiten als das Abknallen von Wildschweinen.wohngebiete dürfen zu weit an Wälder und Landschaftschutzgebiete heranrücken.Nahrungsmittelreste an strassen müssen schnell beseitigt werden.Die Vermaisung unsrer Agrarlandschaft muss gestoppt werden.Ein (...) Abschiessen von Schwarzwild erhöht nur die Vermehrung der Tiere. (...)

Walter Koch

schrieb am 17.11.2020 um 00.54 Uhr:
@ Stephan Wiese : Abknallen? Sie stammen doch noch aus der "Alle Soldaten sind Mörder!" Generation. (Vor allem morden sie Ungeziefer, Hausstaubmilben, Keime und Bakterien, sofern sie in der jeweiligen Armee vernünftige Hygiene und Sauberkeit gelernt haben!"
Wie wollen sie denn einer unkontrollierbaren Seuche her werden. Wie bei Corona alle freilaufenden Schweine impfen? Da behaupte ich mal: Die infizierten Schweine sterben zuerst und so ein Schuss kann auch erlösend sein. Triage beim Wildschwein? Wenn es niedlich aus den Kulleraugen glotzt lasse ich es leben, weil mein menschliches Mitleid aus Humanität die Krankheit ganz allein vertreibt? Kaufen sie sich mal eine neue Brille, damit sie den Unterschied zwischen "sauber" und "dreckig" wieder wahrnehmen können.