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Supermarkt überfallen: Mutmaßliche Anstifterin vor Gericht

Lübeck: Am 11. Juli 2019 kam es in der Wesloer Landstraße zu einem schweren Raub auf einen Supermarkt, bei dem eine Angestellte unter Vorhalt einer Schusswaffe bedroht wurde (wir berichteten). Der Täter wurde bereits im Dezember verurteilt. Ab Montag steht nun seine Freundin vor Gericht. Sie soll ihn angestiftet haben. Mit dem erbeuteten Geld haben laut Staatsanwaltschaft beide einen Urlaub gemacht.

Der 24 Jahre alten Angeklagten wird Anstiftung zum schweren Raub unter Verwendung einer Waffe vorgeworfen. Sie soll im Juli 2019 einen 26-jährigen Lübecker, ihren damaligen Lebensgefährten, dazu aufgefordert haben, einen Supermarkt in der Wesloer Landstraße in Lübeck zu überfallen, um an Geld zu gelangen. Dabei soll sie gewusst haben, dass der Haupttäter eine geladene Gaspistole mitnahm. Dieser hat sodann im Rahmen eines Kassiervorganges der Kassiererin plötzlich eine Gaspistole vorgehalten und anschließend in die Kassenschublade gegriffen und daraus 1.400 Euro entwendet. Beim fluchtartigen Verlassen des Marktes feuerte er noch im Eingangsbereich zwei Schüsse in die Luft aus der Gaswaffe ab.

Hierfür ist der Haupttäter durch das Landgericht Lübeck bereits im Dezember 2019 zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt und es ist seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet worden. Das erbeutete Geld sollen beide anschließend bei einem gemeinsamen Urlaub verbraucht haben.

Das Gericht hat einen Verhandlungstag anberaumt und drei Zeugen geladen.

Die damalige Freundin des Täters muss sich wegen Anstiftung vor Gericht verantworten. Foto: STE/Archiv

Die damalige Freundin des Täters muss sich wegen Anstiftung vor Gericht verantworten. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 141714   Autor: red.   vom 15.11.2020 um 13.11 Uhr

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