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Prozessbeginn: Polizist ins Bein gebissen

Lübeck: Am Freitag, dem 20. November, steht um 11 Uhr ein 39-jähriger Lübecker wegen diverser Delikte vor dem Strafrichter. Angeklagt sind Beleidigung in zwei Fällen, Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit Fahren ohne Fahrerlaubnis, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Körperverletzung, Körperverletzung in Tateinheit mit Bedrohung, Vortäuschen einer Straftat und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Der Angeklagte soll im Mai 2019 in einer Kneipe in Lübeck eingesetzte Polizeibeamte beschimpft haben. Anfang Juni 2019 soll er in alkoholisiertem Zustand und nach der Einnahme von Kokain und Cannabis mit einem Fahrzeug öffentliche Straßen in Lübeck befahren haben und beim Einparken zweimal gegen ein anderes Fahrzeug gefahren sein. Obgleich dieses beschädigt wurde, soll er sich von der Unfallstelle entfernt haben. Nachdem ihn einige Zeit später Polizeibeamte antrafen, soll er diese beleidigt haben und anschließend im Polizeifahrzeug, mit dem er zum Zwecke der Entnahme einer Blutprobe auf die Polizeidienststelle verbracht werden sollte, einen Beamten mit der Faust ins Gesicht geschlagen und einen weiteren Beamten durch die Hose in ein Bein gebissen haben. Gegen die Entnahme der Blutprobe soll er sich vehement zur Wehr gesetzt und dabei eine Beamtin fest in einen Arm und einen Oberschenkel gekniffen haben, sodass diese dort Hämatome erlitt.

Bei seinem abschließenden Transport in den Polizeigewahrsam soll der Mann sodann einem Polizeibeamten einen Kopfstoß in das Gesicht versetzt haben. Ende Juni 2019 soll der Angeklagte in Neustadt/H. einen Taxifahrer, der ihn zuvor transportiert hatte, gewürgt, geschlagen und getreten und mit dem Tode bedroht haben. Gegenüber den von dem Geschädigten alarmierten Polizeibeamten soll er fälschlich behauptet haben, dass eine Verletzung an seiner Lippe von dem Geschädigten verursacht worden sei. Im Rahmen der anschließenden Blutprobenentnahme beim Polizeirevier in Neustadt soll sich der Mann gegen die Blutprobenentnahme zur Wehr gesetzt haben.

Das Gericht hat zwei Verhandlungstage anberaumt und elf Zeugen geladen.

Für das Verfahren wurden zwei Verhandlungstage anberaumt und elf Zeugen geladen.

Für das Verfahren wurden zwei Verhandlungstage anberaumt und elf Zeugen geladen.


Text-Nummer: 141727   Autor: StAHL/Red.   vom 16.11.2020 um 14.12 Uhr

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