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Zoll prüfte Unternehmen der Abfallwirtschaft

Lübeck: Rund 2.200 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüften am 10. November 2020 in einer bundesweiten Schwerpunktprüfung Betriebe und Beschäftigte in der Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst. In Schleswig-Holstein waren die Schwerpunkte Kiel und Lübeck.

Im besonderen Fokus des Zolls standen dabei Recyclingunternehmen, Entsorgungsfachbetriebe, Containerdienste, Altkleider- und Autoverwerter sowie Schrotthandelsunternehmen. Das Hauptzollamt Kiel war mit 60 Kräften in Kiel und Lübeck an der Schwerpunktkontrolle beteiligt. Insgesamt wurden 228 Personenbefragungen bei Firmen, die der Abfallwirtschaft und der Straßenreinigung zuzurechnen sind, durchgeführt. Infolge der Prüfungen sind in 27 Fällen weitere Prüfungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Kiel erforderlich. Neben Verstößen gegen die Zahlungen des Mindestlohnes besteht in 16 Fällen der Verdacht der verbotenen Ausländerbeschäftigung. Die abschließenden Auswertungen der festgestellten Sachverhalte dauern an. "Das Vorenthalten zustehenden Mindestlohns oder das Nichtentrichten von Sozialabgaben schadet uns allen und gefährdet in hohem Maße unsere Sozialsysteme. Wir gehen weiterhin konsequent gegen Schwarzarbeit vor", so der Leiter des Hauptzollamts Kiel, Robert Dütsch.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 141772   Autor: Zoll/red.   vom 18.11.2020 um 14.43 Uhr

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