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Smart City: Lübeck geht den nächsten Schritt

Lübeck: Erst vor wenigen Monaten ist Lübeck "Smart City Aufsteiger des Jahres geworden. Bürgermeister Jan Lindenau macht bei dem Thema weiterhin Tempo. Kurzfristig soll es eine einheitliche Plattform für alle Informationen bei der Stadt geben. Damit werden nicht nur Online-Behördengänge möglich, sondern auch Daten zugänglich, wie die Belegung von Parkplätzen oder E-Ladesäulen.

"Aktuell gibt es in der Hansestadt Lübeck historisch gewachsene Strukturen, die eine effektive und effiziente Datennutzung behindern", schreibt Bürgermeister Jan Lindenau in einer Vorlage für die Bürgerschaft. Er spricht von "Silo-Lösungen". Immer wenn Daten auch anders verwendet werden sollen, müssen zeitaufwändig und teure Schnittstellen geschaffen werden.

Das soll sich im kommenden Jahr ändern. Bei der Stadtwerke-Tochter TraveKom soll eine "Smart City Plattform" entstehen. Auf diese Daten kann dann von der gesamten Stadtverwaltung, aber auch von anderen Anwendungen, aus zugegriffen werden. Ein Beispiel: In der App "MeinLübeck" könnten in Echtzeit die freien E-Ladesäulen angezeigt werden.

Gespeichert werden sollen alle relevanten Daten aus Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Sensornetzwerken. Nur personenbezogene Daten bleiben außen vor. Die Nutzung soll auch für junge Unternehmen möglich sein, die neue digitale Angebote schaffen.

Ein weitere Vorteil: Die Plattform wird mit der Technik der Landesverwaltung kompatibel sein und bildet damit die Grundlage für die Digitalisierung bei Behördengängen.

Die Investition für diesen ersten Schritt liegt bei knapp 800.000 Euro, monatlich wird der Betrieb etwa 8400 Euro kosten.

Mit einer neuen zentralen Datenbank soll die Digitalisierung in Lübeck einen großen Schritt voran kommen.

Mit einer neuen zentralen Datenbank soll die Digitalisierung in Lübeck einen großen Schritt voran kommen.


Text-Nummer: 141773   Autor: VG   vom 18.11.2020 um 15.13 Uhr

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