Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Ebbe an der Ostseeküste

Lübeck - Travemünde: Ein kräftiger Wind aus südwestlichen Richtungen führte am Donnerstag zu Niedrigwasser an der Ostseeküste. In Travemünde sank der Pegel um rund 90 Zentimeter gegenüber dem mittleren Wasserstand. Am Strand bildeten sich kleine Inseln in der Ostsee.

Bild ergänzt Text

Der Schiffsverkehr ist kaum eingeschränkt. Die Priwallfähre querte die Trave etwas "schräg", weil sie sich so gegen den Wind stellen kann und weniger Abdrift durch den Wind hat. Auf diese Weise kann sie die Fläche etwas reduzieren, auf die der Wind wirkt. Das Niedrigwasser beträgt etwa 90 Zentimeter unter "Normal Höhen Null" und wird nach Prognose des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie in den nächsten Stunden wieder ansteigen. Der Pegel Travemünde zeigt Stand 14.04 Uhr 4,09 Meter. Hochwasser durch den "Rückschwapp-Effekt" wird aber nach den automatischen Prognosen nicht erwartet. Am Freitagnachmittag steigt der Pegel demnach auf etwa + 40 Zentimeter.

Bild ergänzt Text

Mit dem kräftigen Wind wird es auch deutlich kälter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in der Nacht zu Freitag an ungünstigen Stellen leichten Bodenfrost. Und das Wetter bleibt herbstlich. Ab Samstag bleibt es bei kräftigem Westwind mit etwas Regen.

Der Wasserstand sank in Travemünde um 90 Zentimeter. Fotos: Karl Erhard Vögele

Der Wasserstand sank in Travemünde um 90 Zentimeter. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 141789   Autor: KEV/red.   vom 19.11.2020 um 14.47 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.