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Verdi: Schluss mit prekärer Beschäftigung an Hochschulen!

Schleswig-Holstein: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert ein Ende der prekären Beschäftigung bei Daueraufgaben an Schleswig-Holsteins Hochschulen.

Gemeinsam mit dem Personalrätenetzwerk an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein fordert die zuständige Gewerkschaft, aus Mitteln des Zukunftsvertrag Hochschule die Beschäftigungsverhältnisse im Wissenschaftsbetrieb nachhaltig zu verbessern.

Im Dezember wird der Landtag mit dem sogenannten Zukunftsvertrag den Verteilungsschlüssel von Mitteln aus der Bundeshochschulfinanzierung festlegen.

„Gemeinsam mit dem Personalrätenetzwerk fordern wir den Bildungsausschuss und die Bildungspolitischen Sprecher*innen der Fraktionen auf, dem Landtag eine modifizierte Vorlage zur Abstimmung in der Dezember-Sitzung vorzulegen, so dass gerade die befristet Beschäftigten, die in der Corona-Zeit mit großem Engagement den Studienbetrieb aufrecht erhalten haben, nun eine Zukunftschance durch eine Entfristung bekommen“, so Eva Schleifenbaum, Landesfachbereichsleiterin Bildung Wissenschaft und Forschung, von ver.di Nord.

„Laboringenieure, Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie wissenschaftliche Mitarbeiter haben trotz schlechter Arbeitsbedingungen die Umstellung auf die digitale Lehre maßgeblich umgesetzt und damit überhaupt die Aufrechterhaltung der Lehre ermöglicht. Professor*innen werden fast ausnahmslos entfristet, gleiches muss für den übrigen unverzichtbaren und unterstützenden Wissenschaftsbetrieb gelten. Es muss endlich Schluss mit prekärer Beschäftigung bei Daueraufgaben an Schleswig-Holsteins Hochschulen sein“, fordert Harald Hatje, Vorsitzender des Personalrätenetzwerkes.

ver.di Nord fordert, die Arbeitsbedingungen insbesondere durch Dauerstellen für Daueraufgaben mit entfristeten Arbeitsverträgen zu verbessern: "Junge Menschen müssen ihre Zukunft planen können!"

Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen an den Hochschulen.

Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen an den Hochschulen.


Text-Nummer: 141828   Autor: Verdi   vom 22.11.2020 um 12.55 Uhr

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