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Handball: VfL siegt im Nordderby

Lübeck: Archiv - 24.11.2020, 21.55 Uhr: Der VfL Lübeck-Schwartau hat am Dienstagabend das Nordderby gegen den HSV Hamburg mit 31:28 (18:14) und feiert den fünften Sieg in Folge. In einer temporeichen und intensiven Partie präsentierten sich die Lübecker äußerst treffsicher. Dennis Klockmann mit 13 Paraden und Jan Schult mit sechs Treffern waren die Matchwinner für den VfL.

Trotz der fehlenden Kulisse in der Hansehalle waren beide Teams schnell auf Betriebstemperatur. Schnelle Angriffe und viel Tempo auf beiden Seiten - nach fünf Minuten waren beide Teams schon dreimal erfolgreich. Beim VfL war vor allem Jan Schult in der Anfangsphase torgefährlich, der Routinier besorgte vier der ersten fünf Lübecker Treffer. Auch beim HSVH war es in der Anfangsphase eine One-Man-Show: Niklas Weller war ebenfalls viermal erfolgreich.

Erst nach 13 Minuten konnte sich der VfL erstmals einen Vorsprung herausspielen. Klockmann im Tor parierte und vorne sorgten Schrader, Lindskog Andersson und Löfström für eine Drei-Tore-Führung - 9:6 (14.). Nach Waschuls Treffer zum 11:7 (18.) nahm der sichtlich unzufriedene HSVH-Trainer Torsten Jansen seine erste Auszeit. Der VfL präsentierte sich aggressiv in der Abwehr und spielfreudig im Angriff - Kretschmer traf nach feinem Zuspiel von Schrader zum 12:7 für die Lübecker (20.). Doch die Hamburger blieben dran, profitierten jetzt von ungenauen Abschlüssen des VfL und kamen so wieder ran - Weller verkürzte zum 13:10 (22.).

Es ging hin und her mit viel Tempo bei beiden Mannschaften. Auf Seiten der Lübecker konnte sich jetzt vor allem Martin Waschul als Kreisläufer auszeichnen, der Kapitän traf viermal in der ersten Halbzeit und war auch zum 16:12 erfolgreich (26.). Und auch zur Pause hatte der VfL einen Vier-Tore-Vorsprung, Dennis Klockmann parierte nach der Sirene einen Siebenmeter von Weller - es blieb beim 18:14.

Und auch nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Wieder blieb Klockmann Sieger im Siebenmeter-Duell mit Weller und im Gegenzug erhöhte Löfström vom Kreis auf 20:15 (35.). Die Partie blieb tempo- und torreich. Bauer verkürzte auf 22:18 und nur Sekunden später stellte Jan Schult den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her - 23:18 (38.).

Es blieb ein spannendes, ein packendes Match. Die Hamburger meldeten sich immer wieder zurück im Spiel, hielten das Tempo hoch und blieben in Schlagdistanz. Ossenkopp verkürzte per Siebenmeter auf 25:23 (45.). Im folgenden Angriff hätte der HSVH den Anschlusstreffer erzielen können, doch Klockmann parierte den freien Wurf von Bergemann. Es blieb eine kritische Phase für die Gastgeber, doch auf Klockmann im Tor und auf das Schweden Duo Lindskog Andersson/Löfström war Verlass - die beiden Neuzugänge stellten den Vier-Tore-Vorsprung wieder her (28:24/51.).

Und jetzt gaben die Lübecker den Vorsprung nicht wieder her - auch wenn der HSVH noch einmal alles versuchte. Ein überragender Dennis Klockmann stellte dich Weichen auf Sieg. Als Thees Glabsich zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 31:27 traf, war das Derby entschieden.

VfL-Trainer Piotr Przybecki zeigte sich nach dem Abpfiff angetan von der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht, haben mit viel Tempo gespielt und gegen die offensive Abwehr der Hamburger immer wieder gute Lösungen gefunden. Der Schlüssel zum Erfolg war für mich heute unsere Chancenverwertung. Wir haben heute nur sehr wenige Möglichkeiten liegen lassen“, so Przybecki.

Das spannende Spiel in der Hansehalle musste ohne Zuschauer stattfinden.

Das spannende Spiel in der Hansehalle musste ohne Zuschauer stattfinden.


Text-Nummer: 141889   Autor: VfL   vom 24.11.2020 um 21.55 Uhr

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