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34 neue Corona-Fälle - Bundeswehr bleibt bis Mitte Januar

Lübeck: Archiv - 26.11.2020, 15.16 Uhr: 34 neue bestätigte COVID-19 Fälle in Lübeck, aber ein offizieller Inzidenz-Wert von nur noch 39,9. Die Lage in der Pandemie bleibt unklar. Die Bundeswehr hat am Donnerstag einer Bitte der Stadtverwaltung entsprochen und den Einsatz von Soldaten im Gesundheitsamt bis 15. Januar verlängert.

Jeden Tag gibt es neue Zahlen von bestätigten COVID-19 Fällen. So meldet das Gesundheitsamt insgesamt seit Beginn der Pandemie 1179 betroffene Lübecker. Beim zuständigen Robert Koch-Institut sind es aber nur 1133. Mit den dortigen Daten hat man für Lübeck 39,9 neue Fälle innerhalb von einer Woche pro 100.000 Einwohner errechnet. Lübeck liegt damit deutlich unterhalb der Risikoschwelle.

Aktuell sind in Lübeck zehn Schulen und fünf Kindergärten vom Coronavirus betroffen. 143 Lübecker, 18 mehr als am Vortag, gelten als "aktiv erkrankt", 1030 als genesen.

Inzwischen ist auch klar, wie es zu den unterschiedlichen Daten kommt: Der NDR berichtet in seiner Sendung "Panorama", dass bereits seit dem Frühjahr eine einheitliche Software "SORMAS" für die Gesundheitsämter fertig ist. Der Bund hat es versäumt, die Software auch einzuführen. "Bislang arbeitet das Gesundheitsamt nicht mit der Software SORMAS", sagt Nicole Dorel. "Es bleibt abzuwarten, ob Beschlüsse auf Landesebene dazu gefasst werden, die einen verpflichtenden Einsatz vorsehen."

14 Soldaten der 2. Kompanie vom Aufklärungsbataillon 6 Holstein aus Eutin unterstützen seit dem 2. November das Gesundheitsamt Lübeck bei der Kontaktpersonenermittlung und der Kontaktaufnahme mit Infizierten. Der Einsatz wurde jetzt bis Mitte Januar verlängert. Der Divisionskommandeur, Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart, besuchte am Donnerstag die Soldaten im Rahmen seiner Dienstaufsicht, um sich vor Ort ein Bild über ihren Arbeitseinsatz zu verschaffen. Gesundheitssenator Sven Schindler sowie Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Gesundheitsamtes, informierten den Generalmajor vor Ort. „Im Kampf gegen das Virus müssen wir alle Kräfte bündeln. Ich bin dankbar, dass uns die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr eine so wichtige und verlässliche Hilfe sind“, betont Gesundheitssenator Sven Schindler.

Senator Sven Schindler und Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Gesundheitsamtes, erklärten Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart die Aufgaben der Soldaten. Foto: Hansestadt Lübeck

Senator Sven Schindler und Dr. Alexander Mischnik, Leiter des Gesundheitsamtes, erklärten Generalmajor Jürgen-Joachim von Sandrart die Aufgaben der Soldaten. Foto: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 141933   Autor: VG   vom 26.11.2020 um 15.16 Uhr

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