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Schuppen D: Vereine können bleiben!

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 30.11.2020, 17.50 Uhr: Lange gab es Diskussionen um die Zukunft des Schuppen D auf der Nördlichen Wallhalbinsel. Die Gesellschaft Weltkulturgut drohte bereits damit, Lübeck mit dem "Lisa von Lübeck" zu verlassen. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bietet an, den Schuppen zu übernehmen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat sich entschieden. Nach eingehenden Überlegungen und Beratungen hat sie ihr Interesse an der Entwicklung und am Kauf des nördlichen Hafenschuppens in Lübeck offiziell bekundet. Wenn sich Mitte des kommenden Jahres die Möglichkeit dazu ergibt, wäre die Stiftung im Einklang mit der Hansestadt und dem bisherigen Pächter, der Gesellschaft Weltkulturgut Hansestadt Lübeck e.V., bereit, das Objekt für ihre Jugendbauhütte zu übernehmen.

Der nördlich gelegene Schuppen D besteht aus zwei Hallen, von denen die nördliche Halle mit einer Grundfläche von rund 1.000 Quadratmetern aktuell von der Jugendbauhütte Lübeck, der Gesellschaft Weltkulturgut Hansestadt Lübeck e.V. sowie dem Verein Hansevolk zu Lübeck e.V. gemeinschaftlich genutzt wird. Nun möchte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den drei Organisationen ein längerfristiges gemeinsames Zuhause unter einem Dach ermöglichen. Dabei sollen die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Nutzer optimal berücksichtigt werden. Genutzt werden sollen die vorhandenen Flächen künftig als Büros, Werkstatt-, Ausstellungs- und Lagerflächen, als Seminar- und Workshop-Räumlichkeiten und schließlich auch für kurz- und längerfristigen Wohnbedarf.

Dazu möchte die DSD die Entwicklung des Grundstücks und Gebäudes gemeinsam mit der Vertragspartnerin der Stadt, der PIH Entwicklungs- und Erschließungsgesellschaft mbH (PIH EuE GmbH), durchführen und zuvor käuflich erwerben. Auch mögliche Sanierungs- und Ausbauarbeiten sollen gemeinschaftlich ausgeführt werden.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möchte den Schuppen übernehmen und den Nutzern eine langfristige Perspektive geben. Foto: DSD

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möchte den Schuppen übernehmen und den Nutzern eine langfristige Perspektive geben. Foto: DSD


Text-Nummer: 142004   Autor: DSD/red.   vom 30.11.2020 um 17.50 Uhr

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