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Hiller-Ohm fordert mehr Planbarkeit für Hotels

Lübeck: Archiv - 01.12.2020, 12.43 Uhr: Die Lübecker Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Gabriele Hiller-Ohm, hat zu einem Austausch über die außerordentlichen Wirtschaftshilfen eingeladen.

In einer Videoschalte diskutierte sie mit dem Geschäftsführer der NGG Nord, Finn Petersen, dem Kreisvorsitzenden der DEHOGA Lübeck, Frank Denker, sowie Inhaberinnen und Inhabern von Kneipen, Cafés, Restaurants, Hotels und Herbergen.

Gabriele Hiller-Ohm:

(")Das Gastgewerbe ist in besonderem Maße von der Corona-Krise und dem aktuellen Teil-Lockdown betroffen. Deswegen war es mir sehr wichtig, in einen Austausch mit der Gastronomie und den Beherbergungsunternehmen in Lübeck ins Gespräch zu kommen.

Bundestag und Bundesregierung haben seit Beginn der Krise umfangreiche Hilfen für betroffene Unternehmen und Beschäftigte zur Verfügung gestellt. Mit den November- bzw. Dezemberhilfen können betroffene Unternehmen 75 Prozent ihres Umsatzes aus dem Vergleichszeitraum 2019 erstattet bekommen. Als tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion habe ich mich dafür stark gemacht, dass insbesondere die vielen Beschäftigten im Tourismusbereich staatliche Unterstützung erhalten. Mit der digitalen Schalte habe ich offene Fragen des Gastgewerbes an die Politik beantwortet und Vorschläge zur Nachbesserung der Hilfen aufgenommen.

Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfen und Winterhilfen sind eine gute Unterstützung für Beschäftigte und Unternehmen im Gastgewerbe – darin waren sich die Gäste der Veranstaltung einig. Insbesondere für die vielen Beschäftigten ist der Teil-Lockdown aber sehr herausfordernd. Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Krise zu einer breiten Fachkräfte-Abwanderung in andere Bereiche führt. Die Aufstockung des Kurzarbeitergelds auf 100 Prozent des Gehalts ist insbesondere für Köche und Köchinnen und die Servicekräfte in der Gastwirtschaft wichtig!

Neben den wirtschaftlichen Hilfen ist eine bessere Planbarkeit für die Betriebe nötig. Eine Öffnung für lediglich ein paar wenige Tage über Weihnachten ist für viele Hotels finanziell kaum machbar. Auch einheitliche Regelungen bundesweit ausgerichtet an den Inzidenzfällen würde für mehr Planbarkeit sorgen. Hier sind insbesondere die Landesregierungen gefordert, sich an gemeinsame Beschlüsse zu halten und nicht im Nachgang vereinbarte Regelungen für ihr Land zu ändern.

Als Lübecker Bundestagsabgeordnete bin ich wie immer offen für Ihre Anregungen und Hinweise. Gerne können Sie mir eine Email schreiben an gabriele.hiller-ohm@bundestag.de(")

Gabriele Hiller-Ohm hat in einer Videoschaltung mit Lübecker Gastronomen und Hoteliers diskutiert.

Gabriele Hiller-Ohm hat in einer Videoschaltung mit Lübecker Gastronomen und Hoteliers diskutiert.


Text-Nummer: 142017   Autor: Büro HO   vom 01.12.2020 um 12.43 Uhr

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