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Corona: Lübeck plant weitere Maßnahmen

Lübeck: Archiv - 07.12.2020, 16.17 Uhr: Für einige Wochen sah es so aus, als ob der Teil-Lockdown wirkt. Inzwischen steigt die Zahl der betroffenen Lübecker wieder schnell. Am Wochenende gab es 116 neue Fälle, ein älterer Patient mit Vorerkrankungen ist am Coronavirus verstorben. Bürgermeister Jan Lindenau kündigt weitere Maßnahmen an Schulen und Kitas an. Auch eine Ende des Tagestourismus ist möglich.

Die Anzahl der aktiv Erkrankten hat mit 218 Personen einen neuen Rekordstand in der Hansestadt Lübeck erreicht. "Dieser Anstieg ist trotz der Maßnahmen zum Teil-Lockdown besorgniserregend hoch", so die Stadtverwaltung. Die offizielle 7-Tage-Inzidenz des Robert Koch-Institutes liegt bei 80,8. Die Daten werden dort aber zeitverzögert verarbeitet. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher sein.

"Die abgeschwächten Maßnahmen zur Corona-Eindämmung in Schleswig-Holstein reichen offenbar nicht aus, um die Infektionszahlen nachhaltig zu reduzieren", so die Stadtverwaltung. Lübeck hat derzeit die schärfsten Regelungen die nach der Landesverordnung möglich sind. Weitere Verschärfungen stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Land Schleswig-Holstein. "Sollte diese Fallzahlentwicklung anhalten und das Land keine Verschärfung vornehmen, werden wir aktiv auf das Land zugehen, um regionale Verschärfungen zu beantragen. Denkbar ist auch der Ausschluss des Tagestourismus."

Bürgermeister Jan Lindenau: "Tatsächlich gibt es in einzelnen Bereichen einen deutlichen Anstieg der Zahlen. Einen Hotspot vergleichbar mit anderen Hotspots in Deutschland gibt es derzeit aber nicht. Wir haben in einer Pflegeinrichtung eine deutliche Häufung von Fällen. Die Lage ist vor Ort aber isoliert und händelbar. Zudem rücken die Schulen stärker in den Fokus unserer Kontrollen. Für die nächsten Tage ist mit Einschränkungen in Schulen und Kindertagesstätten jederzeit zu rechnen. Ich appelliere an die Eltern, bei auftretenden Symptomen die Kinder nicht in die Einrichtungen zu geben. Mir ist bewusst, dass dies eine erhebliche Belastung für die Familien darstellt. Die Belastung der Gesellschaft durch weiter steigende Infektionszahlen wird uns alle jedoch noch stärker treffen. Rücksicht und Solidarität ist jetzt erste Pflicht der Bürger!"

Bürgermeister Jan Lindenau geht davon aus, dass weitere Maßnahmen an Schulen und Kitas notwendig werden.

Bürgermeister Jan Lindenau geht davon aus, dass weitere Maßnahmen an Schulen und Kitas notwendig werden.


Text-Nummer: 142136   Autor: VG   vom 07.12.2020 um 16.17 Uhr

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