Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Corona: Die meisten Fälle in Buntekuh

Lübeck: Archiv - 08.12.2020, 14.02 Uhr: Die Stadt hat ihre Informationen zu Corona erweitert. Ab sofort veröffentlicht sie auch die Fallzahlen nach Stadtteilen. Aktuell gibt es die meisten Fälle - gemessen an der Bevölkerung - in Buntekuh, gefolgt von St. Lorenz Süd und Schlutup. Der Bürgermeister kritisiert, dass einige Lübecker immer noch nicht bei der Bekämpfung des Virus helfen und zum Beispiel falsche Kontaktdaten angeben.

Ab sofort veröffentlicht die Hansestadt Lübeck jeweils zum Ende des Monats die COVID-19 Fallzahlen der zum Stichtag aktiv Erkrankten nach Stadtteilen. Anhand der aktuellen Zahlen wird deutlich, dass sich das Infektionsgeschehen zunehmend gleichmäßig über das Lübecker Stadtgebiet verteilt. Dies bestätigt die Verteilung der aktuellen Fallzahlen: Die Positivfälle werden nach Wohnort erfasst - je höher die Einwohnerzahl im Stadtteil, desto mehr Erkrankungen. Die Statistik ist online abrufbar unter www.luebeck.de/covid19-statistik.

Fälle pro 1000 Einwohner
Buntekuh 4,55
St. Lorenz Süd 1,33
Schlutup 1,02
St. Lorenz Nord 0,97
St. Gertrud 0,91
Kücknitz 0,91
Innenstadt 0,64
St. Jürgen 0,64
Moisling 0,27
Travemünde 0,14

Tatsächlich gibt es in einzelnen Gemeinschaftseinrichtungen und Bereichen einen deutlichen Anstieg der Zahlen. Einen Hotspot, vergleichbar mit anderen Hotspots in Deutschland, gibt es derzeit in Lübeck aber nicht. "Gleichzeitig gilt es aber zu beachten, dass sich die Lübecker über die Stadtteilgrenzen hinweg bewegen, beispielsweise zum Einkaufen in die Innenstadt fahren oder am Wochenende zum Strandspaziergang nach Travemünde", so die Verwaltung. "Die Fallzahlen nach Stadtteilen treffen somit keine Aussage darüber, in welchen Gebieten man in Sicherheit ist und deshalb womöglich die geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungen zu vernachlässigen."

"Wir erleben gerade einen exponentiellen Anstieg der Fallzahlen, der besorgniserregend ist. Die Infektionsketten sind nicht mehr ohne Lücken zu ermitteln. Damit breitet sich das Virus schneller aus", so Bürgermeister Jan Lindenau. "Wir stellen fest, dass es verstärkt zu bewussten Falschangaben der Infizierten bei der Kontaktermittlung durch das Gesundheitsamt kommt. Ich weise noch mal darauf hin, dass in solchen Fällen Bußgelder verhängt werden."

Gleichzeitig appelliert Lindenau: "Auch wenn es schwer fällt, nur wenn wir alle zusammen halten und gemeinsam die Regeln befolgen, besteht die berechtige Chance, dass wir die Zahlen wieder eindämmen können. Ich danke allen, die sich vorbildlich an die Regeln halten und damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten."

Ausführliche aktuelle Informationen rund um die Corona-Pandemie sind telefonisch unter der Rufnummer 0451/122–2626 montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 8 bis 17 Uhr erhältlich sowie online abrufbar unter www.luebeck.de/coronavirus

Im Original-Ton hören Sie ein Interview von Harald Denckmann mit Bürgermeister Jan Lindenau zur aktuellen Situation.

Bürgermeister Jan Lindenau dankt allen Lübeckern, die einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Bürgermeister Jan Lindenau dankt allen Lübeckern, die einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 142153   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 08.12.2020 um 14.02 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.