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Northern Business School: Lübeck profitiert von Belttunnel

Lübeck: Archiv - 09.12.2020, 15.06 Uhr: Das INER Institute of Northern-Europe Economic Research, ein Institut der NBS Hochschule, beschäftigt sich seit geraumer Zeit intensiv mit der Bedeutung der FehmarnBeltQuerung für die Wirtschaft in Nord- und Zentraleuropa. Kürzlich hat Institutsmitglied Prof. Dr. Michael Stuwe ein Diskussionspapier zu dem Thema veröffentlicht.

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. November 2020 steht fest, dass die FehmarnBeltQuerung auch auf deutschem Hoheitsgebiet gebaut werden darf. In Anbetracht des Umstandes, dass durch die Querung eine leistungsfähige Hauptschlagader im stärksten Wirtschaftsraum Europas entsteht, ist in Verbindung mit anderen Entwicklungen damit zu rechnen, dass die sie nicht weniger als ein sogenannter „Game-Changer“ für die Logistik Nord- und Zentraleuropas werden wird, so Prof. Stuwe.

"Während die Häfen in Kiel und Rostock beginnen, sich mit der Entscheidung des Gerichts abzufinden und sich auf die unvermeidlichen Veränderungen der Verkehrsströme einzustellen, werden die Konturen Lübecks als geostrategischer Gewinner der festen Querung immer deutlicher", so die Analyse. Die einzigartige Lage am Südausgang des neu entstehenden FBK Fehmarn-Belt-Korridors eröffne die historische Chance für Lübeck, zentraler Verkehrsknotenpunkt für Land- und Seeverkehre zwischen Kontinental- und Nordeuropa zu werden.

Prof. Dr. Michael Stuwe, Research Fellow am INER Institute of Northern-European Economic Research der NBS Northern Business School in Hamburg, hat die Chancen für den Lübecker Hafen in einem Diskussionspapier zusammengefasst und die zur Zielerreichung notwendigen Voraussetzungen analysiert. Auf Basis der Untersuchung wurden Einschätzungen und Empfehlungen zur Diskussion gestellt, die sämtlich im Diskussionspapier nachzulesen sind. Das Diskussionspapier kann auf der Internetseite des Instituts eingesehen und heruntergeladen werden: iner.nbs.de/publikationen

Die Analyse empfiehlt eine zügige Änderung der Hafenstrategie zu den Zielen Finnland, Russland und Baltikum. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv

Die Analyse empfiehlt eine zügige Änderung der Hafenstrategie zu den Zielen Finnland, Russland und Baltikum. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv


Text-Nummer: 142175   Autor: idw   vom 09.12.2020 um 15.06 Uhr

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