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Hiller-Ohm: Rettungsschirm für Kultur und Veranstaltungen

Lübeck: Archiv - 11.12.2020, 14.38 Uhr: Am Samstag demonstrieren Beschäftigte aus der Veranstaltungsbranche und der Gastronomie in Lübeck. Sie fordern umfassendere Hilfen während der Corona-Krise. Die Lübecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) berichtet, dass es eine Ausweitung der Hilfen gibt.

Dazu die SPD-Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Gabriele Hiller-Ohm:

(")Die schwierige Situation insbesondere der Kultur- und Veranstaltungsbranche und der Gastwirtschaft jetzt in der Corona-Pandemie stellt uns Abgeordnete in Berlin vor große Herausforderungen. Am Donnerstag, den 10. Dezember, habe ich deshalb die für die betroffenen Branchen aus Kultur, Veranstaltung und Tourismus zuständigen Verbände zu einem digitalen Krisengespräch eingeladen. Mit über 40 Vertreterinnen und Vertretern konnten wir die Corona-bedingte Lage diskutieren und uns über Hilfsmaßnahmen für die Branche austauschen.

Damit der Kultur- und Tourismusbereich in der Krise gestützt wird, hat sich die SPD dafür stark gemacht, die bestehenden Hilfen auszuweiten. Ich freue mich, dass es in einem Kraftakt gelungen ist, für die Kultur- und Veranstaltungsbranche einen Rettungsschirm aufzuspannen. So erhalten Unternehmen und Beschäftigte dieser Branchen eine echte Perspektive. Ganz besonders wichtig ist hier die Einrichtung eines Ausfallfonds für Veranstaltungen, die ab Sommer 2021 geplant sind. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich für einen solchen Fonds stark gemacht, damit Veranstalter bereits jetzt finanzielle Sicherheit haben, um für den Sommer Konzerte, Festivals und Auftritte zu planen. Ein weiterer Sonderfonds soll die Wirtschaftlichkeit von Veranstaltungen garantieren. Dadurch soll es Zuschüsse für Veranstaltungen geben, die Corona-bedingt etwa nur mit der Hälfte der Gäste stattfinden können. Ich freue mich sehr, dass die Veranstaltungsbranche mit diesen Vorschlägen wirkungsvolle Hilfen erhält.

Weitere Neuerungen kommen mit den Überbrückungshilfen III, die ab Januar 2021 gelten: So wird es eine Neustarthilfe für Solo-Selbstständige geben, die als Pauschale ausgezahlt wird. Ausfall- und Vorbereitungskosten für nicht stattgefundene Veranstaltungen können rückwirkend bis März 2020 geltend gemacht werden. Momentan werden die Details der Hilfen ausformuliert. Hier mache ich mich dafür stark, dass die Hilfen schnell und unbürokratisch kommen und insbesondere den vielen Beschäftigten zugutekommen.

Darüber hinaus werden die bereits bestehenden Hilfen weiter fortgesetzt. November- und Dezemberhilfen entschädigen all diejenigen, die ihre Geschäfte vorübergehend schließen müssen. Überbrückungshilfen kompensieren laufende Fixkosten für kleine und mittelständische Unternehmen mit hohen Umsatzverlusten. Das Kurzarbeitergeld beugt Arbeitsplatzabbau vor. Und mit der Ausbildungsprämie stützen wir den Fachkräfte-Nachwuchs.(")

Gabriele Hiller-Ohm hat zu einem digitalen Krisengespräch eingeladen.

Gabriele Hiller-Ohm hat zu einem digitalen Krisengespräch eingeladen.


Text-Nummer: 142217   Autor: Büro HO   vom 11.12.2020 um 14.38 Uhr

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