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Deutliche Aufwertung: IHK zu Lübeck für Bahndeckel

Lübeck - St. Lorenz Nord: Archiv - 15.12.2020, 13.29 Uhr: Die IHK zu Lübeck unterstützt den Vorschlag des Architekturforums, einen Bahndeckel im Bereich Katharinenstraße und Roddenkoppel zu bauen. "Das wäre eine deutliche Aufwertung für den gesamten Bereich und es entstehen attraktive Nutzungsmöglichkeiten", sagte Rüdiger Schacht, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck.

Und fährt fort: "Die Idee hat bereits 2017 im Zuge unserer Standortkonferenz Lübeck-Nordwest eine breite Unterstützung erhalten. Erfahrungen mit dem "Hamburger Deckel" über der A7 oder dem Bovender Deckel über der Bahnstrecke Hannover-Würzburg belegen, dass derartige Lösungen außer einer signifikanten Lärmminderung attraktive Erholungsräume für die Bevölkerung schafften. Gleichzeitig verschwinden die Barrieren zwischen Schlachthofgelände und der Roddenkoppel, so dass durch kurze Wege eine Verbindung von Wohnen und Arbeiten entsteht."

Dabei sei es wichtig, dass die Roddenkoppel als ehemaliger Industriestandort für die gewerbliche Nutzungen erhalten bleibe. "Wir sehen an vielen Stellen die Umwandlung brachliegender Gewerbegebiete zu Wohngebieten, während die Ausweisung neuer Flächen für die Wirtschaft in der Peripherie immer schwieriger wird. Daher müssen wir uns auch im Sinne der angestrebten Flächensparziele darüber Gedanken machen, wie wir Gewerbebrachen wieder in Wert setzen und als Wirtschaftsstandort erhalten", betonte Schacht. Außer der Kulturwerft Gollan sind auf der Roddenkoppel rund 20 Unternehmen tätig. Angrenzend befinden sich aktiv genutzte Kaianlagen sowie Produktionsgebäude der H. und J. Brüggen KG.

Die LMG-Halle könnte im Zuge der Aufwertung des Bereichs Katharinenstraße/Rodenkoppel eine neue Nutzung erfahren. Foto: IHK/Manfred Braatz

Die LMG-Halle könnte im Zuge der Aufwertung des Bereichs Katharinenstraße/Rodenkoppel eine neue Nutzung erfahren. Foto: IHK/Manfred Braatz


Text-Nummer: 142280   Autor: IHK   vom 15.12.2020 um 13.29 Uhr

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