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Förderprogramm für E-Ladesäulen ausgeschöpft

Schleswig-Holstein: Archiv - 15.12.2020, 12.18 Uhr: Bereits zwei Mal ist das Förderprogramm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger“ um jeweils eine Million Euro aufgestockt worden – und nun dennoch ausgeschöpft. Damit alle bisher eingereichten Anträge auch positiv beschieden werden können, ist das Förderprogramm gestern Abend geschlossen worden.

Das Programm mit einem Budget von insgesamt 3,6 Millionen Euro hat einen überwältigenden Zuspruch erhalten. Umweltminister Jan Philipp Albrecht sagt: „Dass seit Juni mehr als 5.000 Anträge für das Förderprogramm eingegangen sind, zeigt: Wir in Schleswig-Holstein haben den Klimaschutz einen großen Schritt vorangebracht. Und wir werden weitermachen – mit einer Förderung für Batteriespeicher. So können wir uns für den klimapolitisch dringend erforderlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einsetzen. Die große Nachfrage zeigt, dass die Bevölkerung Klimaschutz will. Mit großem Engagement wurden viele kleine Schritte gemacht. Ich freue mich sehr darüber.“

Bereits für Januar 2021 steht mit dem Förderprogramm für Batteriespeicher der Nachfolger in den Startlöchern. Das Budget umfasst 2,5 Millionen Euro. Ab Montag, 18. Januar, kann ein Antrag auf Förderung von Batteriespeichern gestellt werden. Anders als im bisherigen Programm ist es dafür notwendig, zunächst ein Angebot für einen Speicher einzuholen und einzureichen; erst im Anschluss daran kann eine Förderung beantragt werden. Entgegen des bisherigen Prozederes darf mit einer Installation erst beginnen, wer bereits einen Förderbescheid erhalten hat. Neu ist außerdem, dass der Batteriespeicher nur dann gefördert wird, wenn er mit einer auf Erneuerbaren Energien basierenden Stromerzeugungsanlage betrieben wird; diese sollte nicht vor dem 1. Januar 2021 in Betrieb genommen worden sein.

Mit dem Programm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger“ sind seit Juni 2020 private Investitionen in den Klimaschutz gefördert worden: Mehr als 5.200 Anträge sind dafür eingegangen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Ladepunkte für E-Fahrzeuge: 2009 Anträge für die sogenannten Wallboxen sind gestellt worden; schon jetzt sind rund 630.000 Euro Fördergeld allein in die Ladestationen geflossen. Für die Installation von Stromspeichern im Land haben sich mehr als 1450 Antragsteller entschieden – sie werden voraussichtlich mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert. Lastenfahrräder belegen den dritten Platz: 726 Anträge sind hierfür gestellt worden. Umgesetzt und bearbeitet hat das Förderprogramm das dem Umweltministerium zugehörige Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) – allein mehr als 1500 Anfragen per E-Mail sind dort seit dem Start des Programms im Juni eingegangen.

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es derzeit diverse weitere Möglichkeiten, Zuschüsse für klimafreundliche Anschaffungen zu erhalten:

- Wallbox: Wer an seinem Wohnhaus eine Ladestation fürs Elektroauto installiert, kann seit Ende November eine finanzielle Hilfe bei der Förderbank kfW beantragen: www.kfw.de

- Lastenfahrräder: Wer ein Cargobike oder einen Lastenanhänger gewerblich nutzen möchte, kann noch bis Ende Februar 2021 von der Förderung des Bundesumweltministeriums und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle profitieren: www.bafa.de

Das Land musste das Förderprogramm für E-Ladesäulen und Lastenfahrräder schließen.

Das Land musste das Förderprogramm für E-Ladesäulen und Lastenfahrräder schließen.


Text-Nummer: 142284   Autor: MELUND   vom 15.12.2020 um 12.18 Uhr

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