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Dräger: Bevorratung von FFP-Masken für künftige Pandemien

Lübeck: Archiv - 15.12.2020, 13.11 Uhr: Als Anfang des Jahres die Corona-Pandemie ausbrach, überstieg die Nachfrage nach zertifizierter Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) schnell die Kapazitäten der Hersteller weltweit. Das soll in Zukunft anders sein: Um im Pandemiefall sowohl den Regelbedarf der Industrie zu decken als auch dem besonderen Bedarf von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen nachkommen zu können, hat Dräger ein neues Bevorratungskonzept für FFP-Masken entwickelt.

Das Konzept richtet sich an jeden, der im Bedarfsfall vorbereitet sein möchte – vom großen internationalen Industriekonzern oder mittelständischen Unternehmen, über das Gesundheitswesen bis hin zu Feuerwehren und Behörden. Ab sofort können monatliche FFP2- und FFP3-Masken-Kontingente beim Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller vorbestellt werden. Diese können dann abhängig vom Bestelldatum voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2021 zur Verfügung gestellt werden.

Die FFP-Masken werden in den Fertigungen in Frankreich, Schweden oder Großbritannien produziert und anschließend in einem deutschen Lager bereitgestellt. Der Kaufpreis wird zuvor vereinbart, ebenfalls die Lieferfristen. Kunden zahlen bis zum Bedarfsfall lediglich eine jährliche Bereitstellungsgebühr. „Unsere Kunden müssen sich quasi um nichts kümmern“, führt Dion Stibany, Segment Manager im Bereich Industrie bei Dräger und Leiter des Projekts aus. „Wir lagern die Masken für sie ein und sorgen auch dafür, dass sie stets neuwertige Ware erhalten. Lager- und Kapitalbindungskosten beim Kunden entfallen. Im Bedarfsfall können wir ihnen mit diesem neuen Modell ein exklusives Zugriffsrecht auf die Masken gewähren.“ Die FFP-Masken müssen turnusmäßig erneuert werden, da sie nur eine bestimmte Haltbarkeit aufweisen. Eine verpflichtende Abnahme gibt es nicht – der Kaufpreis ist nur zu zahlen, wenn die Masken tatsächlich benötigt werden zu dem zuvor vereinbarten Preis. Somit schützen sich Kunden vor überhöhten Marktpreisen im Krisenfall.

Seit Beginn der Corona-Pandemie erfährt Dräger eine extrem hohe Nachfrage nach leichtem Atemschutz. Zunächst versorgte der Hersteller vor allem medizinisches Fachpersonal mit FFP-Masken, die sie am dringendsten benötigten. Aufgrund der erweiterten Kapazitäten an den bestehenden Produktionsstandorten in Schweden und Südafrika und neuen Fertigungen in den USA, Frankreich sowie gegen Jahresende in Großbritannien kann Dräger nun eine größere Zielgruppe bedienen.

Dräger bietet jetzt ein Konzept zur Bevorratung von FFP-Masken an. Foto: Dräger/Archiv

Dräger bietet jetzt ein Konzept zur Bevorratung von FFP-Masken an. Foto: Dräger/Archiv


Text-Nummer: 142286   Autor: Dräger   vom 15.12.2020 um 13.11 Uhr

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