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GAL: Wohnprojekt nicht nur für Studenten

Lübeck: Archiv - 19.12.2020, 09.10 Uhr: Die Hansestadt Lübeck und die Hochschulen planen neues studentisches Wohnen in der Größenordnung von 200 bis 300 Wohnheimplätzen im Quartier Bornkamp/Schärenweg (wir berichteten). Die GAL fordert ein integratives Wohnprojekt, das auch Auszubildende und junge Flüchtlinge einschließt.

Die Wähler*innengemeinschaft GAL erinnert im Zuge dessen an einen Bürgerschaftsbeschluss vom 22. Februar 2018: „Es soll geprüft und berichtet werden, wie zeitnah ein (…) integratives Wohnprojekt für Auszubildende, Studierende und (junge) Geflüchtete in Lübeck entstehen kann“, lautete ein Antrag der damaligen GAL-Fraktion.

„Ich erinnere mich noch gut an die Sitzung und meine große Freude über den Beschluss“, so Katja Mentz. „Damals wurde im Jugendhilfeausschuss berichtet, dass Auszubildende in Lübeck keinen günstigen Wohnraum finden. Auch hatte ich erfahren, dass unbegleitete minderjährige Geflüchtete kurz nach ihrem 18. Geburtstag in eine Gemeinschaftsunterkunft ziehen müssen, was für ihre Entwicklung häufig ein massiver Rückschritt bedeutet. Da lag der Gedanke nahe, ein integratives Wohnprojekt in Lübeck zu schaffen, wie es seit Jahren in Freiburg, München oder anderen Städten besteht. Bis heute wurde der Beschluss nicht umgesetzt, obgleich die Wohnraumproblematik für viele junge Menschen in Schule oder beruflicher Ausbildung weiterhin besteht. Deshalb sehen wir es als Chance, den Bürgerschaftsbeschluss aus 2018 im Quartier Bornkamp/Schärenweg umzusetzen und für das gemeinschaftliche Wohnen junger Menschen ein Konzept zu entwickeln, das die soziale Gemeinschaft und den interkulturellen Austausch fördert“, schlägt Katja Mentz vor.

Katja Mentz schlägt vor, das Wohnprojekt im Schärenweg auf Auszubildende und junge Flüchtlinge zu erweitern.

Katja Mentz schlägt vor, das Wohnprojekt im Schärenweg auf Auszubildende und junge Flüchtlinge zu erweitern.


Text-Nummer: 142362   Autor: GAL/red.   vom 19.12.2020 um 09.10 Uhr

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