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Corona-Wüstenwanderung - Neujahr 2021

Lübeck: In seinen Gedanken zum Jahreswechsel greift HL-live.de Pastor Heinz Rußmann den aktuellen Predigttext auf. Er vergleicht die biblische Wüstenwanderung der Israeliten mit der aktuellen Corona-Pandemie.

Was ist eine göttliche Fügung? Sich Gott zuwenden und spüren wie er uns hilft. Der vorgeschriebene Predigttext zum Jahresende hat das Thema: die Wüstenwanderung der Israeliten. Das letzte Jahr war doch für uns wie die entbehrungsreiche Wüstenwanderung der Israeliten. Sie hatten damals die Hoffnung wieder die geliebte Heimat zu erreichen. Das jüdische Volk war ja entbehrungsreich mit Mose durch die Wüste gewandert, bis sie wieder ihre gewohnte Heimat in Israel erreichten.

Es drängt sich der Gedanke auf, dass wir auf der Flucht vor der Corona-Sklaverei ja auch eine entbehrungsreiche Zeit erleben. Auf was müssen wir nicht alles verzichten! Gern würden wir alle unsere Einschränkungen und Entbehrungen abschütteln und wieder Kontakte pflegen und Geld verdienen, genug für die Miete und das Essen. Doch unsere Corona-Wüstenwanderung dauert noch an im neuen Jahr. Wie lange wird die Wanderung mit ihren Qualen noch anhalten?

Den Israeliten wurde damals immer wieder in der Not geholfen von Gott. Sie entdeckten damals plötzlich Wachteln und Manna zum Essen. Gott schloss am Sinai einen Bund und gab ihnen damals die Zehn Gebote. Besonders wichtig: auch sie hatten zwei wunderbare Energie-Säulen am Himmel vor sich, welche Hoffnung verbreiteten und ihnen den Weg wiesen: eine Wolkensäule am Tag und eine Feuersäule in der Nacht zur Orientierung.

Wir Christen werden auch begleitet von Jesus bei unserer Wanderung durchs neue Jahr. Das gibt uns Mut und Hoffnung. Ein Hoffnungszeichen wie eine helle Feuersäule vor uns wurde uns jetzt ja in der Dunkelheit des Lebens gerade geschenkt: wir Menschen konnten einen neuen Massen-Impfstoff gegen die Seuche entdecken. Damit wird uns eine begründete Hoffnung geschenkt.

Sicher ist es gut uns vorzunehmen im neuen Jahr oft an Jesus zu denken. Wir sollten uns immer wieder an Gott wenden, der das ganze Weltall und uns mit unseren tollen Begabungen geschaffen hat und erhält. Wir können dann spüren, wie der große Gott uns in unserer Seele begleitet und führt.

Und die Sorgen, die uns auch im neuen Jahr vor uns stehen? Da sollten wir wie Bonhoeffer beten: Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag!

Wir hoffen mit guten Gründen darauf und wir tun das Beste, damit uns die Zeit nicht sinnleer davonläuft!

Einen gesegneten Übergang ins neue Jahr und Gottes Segen für jeden Tag im ganzen Jahr 2021 wünscht Ihnen

Ihr Mitchrist HL-live.de Pastor
Heinz Rußmann

e-mail für hoffnungsfrohe Wünsche zum Weitergeben: heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann verweist auf die Hoffnung in der Pandemie.

Heinz Rußmann verweist auf die Hoffnung in der Pandemie.


Text-Nummer: 142508   Autor: red.   vom 31.12.2020 um 11.13 Uhr

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