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Silvester: Polizei und Stadt ziehen positive Bilanz

Lübeck: In der Zeit von Donnerstag, 18 Uhr, bis Neujahrsmorgen, 6 Uhr, registrierte die Polizei in Lübeck nur 57 Einsätze mit direktem Silvesterbezug. Die "Coronabeschränkungen wurden von der großen Mehrheit der Bevölkerung respektiert und eingehalten", sagt Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. Auch Bürgermeister Jan Lindenau dankt den Lübeckern für die Rücksichtnahme.

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Auf der Promenade waren nur sehr wenige Menschen unterwegs. Foto: Karl Erhard Vögele

"Auch die Corona-Regelungen hinsichtlich der begrenzten Personenanzahl und des Alkoholverbotes in der Öffentlichkeit wurden von fast allen Bürgerinnen und Bürgern eingehalten", berichtet Gerlach. "Auf den sonst beliebten großen Plätzen in Lübeck kam es zu keinen Ansammlungen wie in den letzten Jahren. Nur vereinzelt mussten private Feierlichkeiten aufgelöst werden, weil diese nicht den Corona-Beschränkungen entsprachen."

In Lübeck wurden in der gesamten Silvesternacht nur drei Körperverletzungsdelikte gemeldet. Ergänzend dazu wurden die Einsatzkräfte zu mehreren kleineren Einsätzen, Müllcontainerbränden und Ruhestörungen gerufen. Gegen 0.34 wurde in der Schwartauer Allee aus einem Fahrzeug heraus mit einer Schreckschusspistole geschossen. Der Tatverdächtige steht fest, ihn erwartet eine Anzeige. Um 4.09 Uhr brannte in der Hugo-Distler-Straße ein Carport, Personen wurden nicht verletzt. In Bad Schwartau wurde gegen 1.30 Uhr eine größere Feier inklusive Körperverletzung gemeldet.

Der städtische Ordnungsdienst stellte zum Jahreswechsel 2020/2021 in der Zeit von 17 bis 2 Uhr neun Verstöße gegen den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit fest, erließ eine Anzeige wegen Besitz von illegaler Pyrotechnik und löste eine Familienfeier mit zwölf Personen als unerlaubte Ansammlung auf. Außerdem wurden elf Platzverweise aufgrund des Betretungs- und Aufenthaltsverbot in Travemünde erteilt.

Bürgermeister Jan Lindenau lobt das Verhalten: "Die Menschen haben sich an die Regeln gehalten und sind überwiegend zu Hause geblieben. Das Ziel, die Krankenhäuser durch Silvester nicht zusätzlich zu belasten, wurde erreicht. Ich danke den Lübeckerinnen und Lübeckern für ihr umsichtiges Verhalten und bin optimistisch, dass sie alle damit dazu beigetragen haben, dass das Jahr 2021 mit weniger Einschränkungen einhergehen wird als das vergangene Jahr. Die nächsten Wochen müssen wir uns aber alle noch etwas ist Geduld üben und uns zurückhalten, um die bisherigen Erfolge in der Corona-Bekämpfung nicht zu gefährden. Mein besonderer Dank gilt auch all denen, die in der Silvesternacht ihren Dienst für unsere Gesellschaft getan haben und damit Sicherheit und Gesundheitsversorgung gewährleistet haben."

Die herausragenden Einsätze der Silvesternacht

Wakenitzmauer, 19.14 Uhr: Mann wirft Böller und Raketen aus dem Fenster
Westpreußenring, 19.25h Uhr: Briefkasten gesprengt
Karlsruher Straße, 20.43 Uhr: Mehrere Müllcontainer brennen
Brandenbaumer Feld, 21.15 Uhr: Dort im Bereich explodieren „Polenböller“, die Bude des Anrufers wackelt
Bad Schwartau, 0.02 Uhr: Person schießt mit Schreckschusswaffe und Vogelschreck
Vorwerker Straße, 0.22 Uhr: Personengruppe wirft Böller auf Fahrzeuge und Balkone
Ratekau, 0.36 Uhr: Straßenparty mit mehreren Personen, hier soll mit einer Schreckschusspistole geschossen werden
Hüxstraße, 0.44 Uhr: Hecke brennt unmittelbar am Wohnhaus unter einem Fenster
Bad Schwartau, 1.33 Uhr: Mann wird angeblich von mehreren Personen geschlagen
Moislinger Allee, 2.09 Uhr: Ruhestörung ausgehend von einer Familie, Feier im Hausflur
Rebhuhnweg, 2.37 Uhr: Unbekannte Anzahl von Personen schlagen sich auf der Straße
Josephstraße, 2.48 Uhr: laute Party mit angeblich 15 Personen im Hausflur
Julius-Brecht-Straße, 4.20 Uhr: Lautes Gebrüll, Musik und Gegröhle aus Wohnung, Mieter öffnet auf Klingeln hin nicht die Tür

Die Lübecker feierten den Jahreswechsel sehr ruhig. Foto: Frank Czarnecki

Die Lübecker feierten den Jahreswechsel sehr ruhig. Foto: Frank Czarnecki


Text-Nummer: 142518   Autor: PD/Presseamt/VG   vom 01.01.2021 um 13.02 Uhr

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