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Kita und Schule: Die Wünsche der Eltern für 2021

Lübeck: Das Jahr 2020 stellte mit der Corona-Pandemie große Herausforderungen an die Gesellschaft und besonders an Familien. Die Kreis- und Stadtelternvertretung Lübecks (KEV/SEV Lübeck) und der Verein ElternStimme e.V. haben über das Jahr hinweg in den Social Media Kanälen, bei digitalen Elterntreffen und im Rahmen einer kleinen Weihnachtsumfrage Wünsche von Eltern für das Jahr 2021 mit und ohne Corona-Bezug zusammengetragen.

Die Ergebnisse zeigten, wie vielfältig die Wünsche der Eltern für ihre Kinder sind. Kita- und schulübergreifend wünschen sich die Eltern, dass Inklusion nicht mehr nur Worte, sondern gelebte Realität wird.

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Nicole Lindenberg, 1. Vorsitzende der KEV Lübeck berichtet: „Speziell bezogen auf die Kitas liegt Eltern eine Verbesserung der Betreuungsqualität am Herzen. Begonnen bei besseren Arbeitsbedingungen für die pädagogischen Kräfte, einer höheren Anerkennung pädagogischer Berufe, einem besseren Betreuungsschlüssel, einer höheren Qualifizierung der pädagogischen Kräfte, einer größeren Angebotsvielfalt im Kitaalltag bis hin zur Reduzierung von Betreuungs- und Verpflegungskosten.“

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Die Wünsche der Schulkindeltern für 2021 betreffen in erster Linie Verbesserungen in Betreuter Grundschule und im Unterricht. „Die Wünsche gehen von einer besseren Betreuungsqualität in der Betreuten Grundschule über den Wunsch nach zeitnaher Unterstützung der Schulen bei der Entwicklung digitaler Lehr- und Lernszenarien und Pandemiekonzepte für Präsenzunterricht, die über Lüften, Kohorten- und Maskenpflicht hinausgehen, einer besseren digitalen Ausstattung der Schulen, digitalen Leihgeräten für jedes Schulkind, ausreichenden Serverkapazitäten für den Distanzunterricht, bis hin zu dem Wunsch nach didaktischer Vielfalt und weniger Frontalunterricht“, so Ronald Thorn, Mitglied des Vereins ElternStimme und der KEV Lübeck.

"Leider fehlte 2020 der politische Wille, den Schwerpunkt grundsätzlich und ab März 2020 mit Beginn der Corona-Pandemie insbesondere auf die Bildung der Kinder in Kitas und Schulen zu setzen. Wir hoffen, dass Politik und Verwaltung ihre Priorität ab 2021 endlich auch bei der Bildung der Kinder setzt“, erklären die beiden Elternvertretungen.

Ronald Thorn fährt fort: „Konkret sollte in Lübeck zum Beispiel damit begonnen werden, dass die Bürgerschaftsbeschlüsse zur Schaffung von Hortstandards an den Betreuten Grundschulen von der Verwaltung umgesetzt werden. Außerdem müssen die Schulen für den Unterricht unter Pandemiebedingungen noch besser ausgestattet werden. Es fehlen Luftfilter und es gibt weiterhin rund 3000 Schulkinder, die nach wie vor kein digitales Leihgerät für den Distanzunterricht erhalten haben."

In Hinblick auf die Kitas sind die Elternvertretungen sich einig: „Es ist jetzt ganz wichtig, dass das neue Kindertagesstättengesetz für Qualitätsverbesserungen und nicht für Kosteneinsparungen genutzt wird. Die letzten Monate haben gezeigt, dass die angekündigte Entlastung in der Praxis zu Personalkürzungen und erhöhten Verpflegungskosten führt. Hier gilt es Klarheit zu schaffen und die vom Land versprochene Entlastung einzufordern.“

Elternvertreter haben die Wünsche für 2021 für Schulen und Kitas zusammen gestellt.

Elternvertreter haben die Wünsche für 2021 für Schulen und Kitas zusammen gestellt.


Text-Nummer: 142522   Autor: SEV/KEV/ElternStimme   vom 02.01.2021 um 11.06 Uhr

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