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Arbeitsmarkt: Stabile Werte trotz Teil-Lockdown

Lübeck: Die Auswirkungen der Pandemie sind in Lübeck auch weiterhin spürbar. So waren in der Hansestadt Lübeck im Dezember 2020 9.485 Arbeitslose gemeldet. Ein saisonbedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit war aber zu erwarten. Die Arbeitslosigkeit stieg damit um 89 (0,9 Prozent) an. Das waren 1.504 Personen (18,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Der Abstand zum Vorjahr blieb dabei aber unter dem Höchstwert im Juni von 1.698 (20,6 Prozent).

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat und um 1,3 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,2 Prozent an. Unter den kreisfreien Städten verzeichnet die Hansestadt die niedrigste Quote.

3.098 Arbeitslose und damit 51 (1,7 Prozent) mehr als im Vormonat und 846 (37,6 Prozent) mehr als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III ("Arbeitslosengeld I", Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck (Rechtskreis Rechtskreis SGB II, "Hartz IV") waren Ende Dezember 2020 6.387 Arbeitnehmende arbeitslos gemeldet, das waren 38 (0,6 Prozent) mehr als im November 2020 und 658 (11,5 Prozent) mehr als im Dezember 2019.

Die Kurzarbeit sichert weiterhin viele Jobs. Vom 1. März bis 28. Dezember sind in der Hansestadt Lübeck 3.045 Anzeigen zur Kurzarbeit für 34.013 Beschäftigte eingegangen. Die meisten Anzeigen gingen mit 1.722 im April ein. Danach sank die Zahl stark und verzeichnete im Dezember einen erneuten Anstieg auf 297 Anzeigen für 3.113 Beschäftigte. Wie umfangreich die angezeigte Kurzarbeit tatsächlich genutzt wird, zeigt sich erst in den Arbeitszeitabrechnungen, für die Betriebe drei Monate Zeit haben. Nunmehr liegen die Kreisdaten zur Inanspruchnahme für den Monat Juli vor.

735 Betriebe haben für 5.359 Beschäftigte tatsächlich Kurzarbeitergeld erhalten. Der Anteil dieser Kurzarbeitenden an der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ergibt eine Kurzarbeiterquote von 5,3 Prozent.

"Ohne Kurzarbeit wären die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt durch die Corona-Pandemie sicherlich um einiges größer. Mit diesem Instrument werden Entlassungen vermieden und Fachkräfte im Betrieb gehalten. Der Saisonanstieg fällt in Ostholstein bisher moderater aus als in den Vorjahren. Allerdings sind auch die Chancen geringer, die Arbeitslosigkeit zu beenden, da die wirtschaftliche Tätigkeit in vielen Bereichen zum Erliegen gekommen ist. Hinzu kommt, dass auch weniger Arbeitnehmende mit einer Weiterbildung starteten", erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

In Schleswig-Holstein gibt es insgesamt 92.800 Arbeitslose, die Arbeitslosenquote liegt damit bei 5,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat November steigt die Zahl der Arbeitslosen um 1.200 oder 1,3 Prozent. Seit Beginn der Corona-Pandemie im März haben in Schleswig-Holstein insgesamt 36.600 Betriebe für 416.300 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. Die Schwerpunkte liegen im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Gesundheitswesen.

Die Arbeitslosenquote stieg in Lübeck um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat.

Die Arbeitslosenquote stieg in Lübeck um 0,1 Prozentpunkte zum Vormonat.


Text-Nummer: 142563   Autor: Arbeitsagentur   vom 05.01.2021 um 10.30 Uhr

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