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Antisemitismus: SPD mahnt zur Wachsamkeit

Lübeck: In Schleswig-Holstein soll es von Januar bis Oktober zu 47 antisemitische Vorgängen gekommen sein. Das wären vier Vorgänge weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Landesweiten Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus in Schleswig-Holstein (LIDA-SH). Es sei wichtig wachsam zu bleiben, warnt die SPD-Landtagsfraktion.

Zu der "Unabhängigen Auswertung antisemitischer Vorfälle Januar bis Oktober 2020 in Schleswig-Holstein" der landesweiten Informations- und Dokumentationsstelle Antisemitismus in Schleswig-Holstein, erklärt Sprecher der SPD-Landtagsfraktion gegen Rechtsextremismus, Tobias von Pein:

(")Die Studie zeigt, dass die Anzahl an antisemitischen Vorfällen im Jahr 2020 fast so hoch war wie im Jahr 2019. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass viele Orte, an denen in den vergangenen Jahren antisemitische Vorfälle gemeldet wurden, im letzten Jahr durch die Corona-Pandemie verschlossen blieben. Der von Rechten betriebene Antisemitismus bleibt also nicht nur auf einem hohen Niveau, sondern findet auch neue Ventile, um sein menschenverachtendes Gedankengut in den öffentlichen Raum (siehe Coronaleugnungsdemos) zu tragen.

Es ist deshalb wichtig, wachsam zu bleiben, präventiv über Antisemitismus aufzuklären und antisemitische Vorfälle direkt zu melden. Die Bekämpfung von Antisemitismus gehört zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Die Verantwortung liegt bei allen Akteur. Jeder neue Vorfall ist einer zu viel.(")

Die Auswertung ist auch auf www.lida-sh.de/publikationen/ verfügbar.

Tobias von Pein ist Sprecher der SPD-Landtagsfraktion gegen Rechtsextremismus. Foto: Michael August

Tobias von Pein ist Sprecher der SPD-Landtagsfraktion gegen Rechtsextremismus. Foto: Michael August


Text-Nummer: 142580   Autor: SPD LTSH/Red.   vom 06.01.2021 um 10.54 Uhr

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