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Prof. Dr. Claudia Schmidtke impft im UKSH

Lübeck: Archiv - 06.01.2021, 14.57 Uhr: Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung hat am Mittwoch das Impfteam des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) tatkräftig unterstützt: Prof. Dr. Claudia Schmidtke impfte als freiwillige Helferin 76 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Campus Lübeck gegen Covid-19.

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Prof. Dr. Siegfried Görg und Prof. Dr. Claudia Schmidtke im Impfzentrum am Campus Lübeck.

In den eigens dafür eingerichteten Impfzentren des UKSH am Campus Kiel und am Campus Lübeck konnten seit dem Impfstart am 29. Dezember bereits 2.880 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen SARS-CoV-2 geimpft werden.

Die Patientenbeauftragte und Bundestagsabgeordnete Claudia Schmidtke war bis 2014 als Oberärztin in der Herzchirurgie am Campus Lübeck tätig. „Die Impfung vor allem des Personals in den Einrichtungen des Gesundheitswesens ist entscheidend für die Bekämpfung der Corona-Pandemie. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich in Lübeck als Helferin zur Verfügung stelle und bei der Impfung des Personals unterstütze. Ich danke allen im UKSH Tätigen für ihren unermüdlichen Einsatz für die Patientinnen und Patienten“, sagte Schmidtke.

Das Land Schleswig-Holstein stellt dem UKSH den Impfstoff für die Mitarbeiter zu Verfügung. Die interne Verteilung und die Durchführung der Impfungen organisiert das UKSH aus eigenen Mitteln und mit Unterstützung vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer aus den eigenen Reihen. „Wir sind dankbar, dass uns das Land Schleswig-Holstein so schnell und kontinuierlich mit Impfstoff versorgt. Und wir freuen uns sehr über die enorme Bereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mitzuhelfen und sich impfen zu lassen“, sagte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. Aufgrund der positiven Resonanz gehe das UKSH davon aus, intern eine Impfquote von 80 bis 90 Prozent zu erreichen.

Pro Impftag werden am UKSH innerhalb von fünf Stunden 480 Mitarbeiter geimpft – jeweils 240 pro Standort. Die Impftage richten sich nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs. Zunächst werden die Mitarbeiter aus den Bereichen mit höchster Priorität geimpft – Notaufnahmen, Covid-19-Stationen und Intensivstationen, Rettungsdienst sowie Fachabteilungen für Transplantation und Onkologie. In den kommenden Wochen und Monaten erhalten alle rund 14.500 Mitarbeiter nach und nach die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Das Institut für Transfusionsmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Siegfried Görg und der Betriebsärztliche Dienst unter der Leitung von Dr. Barbara Horres-Sieben steuern die Impfzentren.

Die Patientenbeauftragte begrüßte die hohe Impfbereitschaft des Personals im UKSH und betonte: „Medizinische Berufsgruppen nehmen aufgrund ihres besonderen Vertrauensverhältnisses zu ihren Patienten eine wichtige Vorbildfunktion ein und können nicht nur die Impfbereitschaft in der Bevölkerung positiv beeinflussen. Sie tragen mit ihrem Verhalten ganz wesentlich dazu bei, sich und ihre Patientinnen und Patienten zu schützen und damit die Pandemie einzudämmen. Ich appelliere eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger und gerade auch an die Menschen in den Gesundheitsberufen, die aktuell prioritär geimpft werden können, diesem positiven Beispiel zu folgen und die Impfmöglichkeiten auch tatsächlich zu nutzen. Es ist eine großartige Leistung der medizinischen Forschung, dass ein erster Impfstoff innerhalb eines Jahres hergestellt werden konnte. Deutschland hat zudem mit dem europäischen Zulassungsverfahren den auf wissenschaftlichen Fakten basierenden transparenten Weg beschritten, um die Sicherheit und die Wirksamkeit des Impfstoffs zu gewährleisten.“

Prof. Dr. Claudia Schmidtke impfte 76 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im UKSH. Fotos: UKSH

Prof. Dr. Claudia Schmidtke impfte 76 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im UKSH. Fotos: UKSH


Text-Nummer: 142586   Autor: UKSH   vom 06.01.2021 um 14.57 Uhr

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